Kriminelle laden Nutzer ohne Zustimmung zu WhatsApp-Gruppen ein, um sie zur Interaktion mit Instagram zu drängen und persönliche Daten wie Telefonnummer und Profilbild preiszugeben. Experte inside digital rät zur strikten Einstellung der Datenschutzoptionen unter Meine Kontakte, um derartige Angriffe und Identitätsdiebstahl zu verhindern.
Eine dreiste Betrugsmasche greift derzeit um sich: Kriminelle fügen Nutzer ohne deren Zustimmung zu WhatsApp-Gruppen hinzu. Dort werden sie aufgefordert, Instagram-Konten zu liken und dafür Screenshots als Beweis zu posten.
Als Belohnung winkt angeblich schnelles Geld. Besonders perfide: In den Gruppen befinden sich häufig Fake-Accounts der Täter, die begeistert mitmachen und andere psychologisch beeinflussen sollen. Doch auch wer nicht reagiert, gibt bereits Daten preis: Telefonnummer, Profilbild,"Zuletzt online"-Status und WhatsApp-Info sind bei falschen Einstellungen für alle Gruppenmitglieder sichtbar. Diese Daten können im Darknet verkauft oder für Identitätsdiebstahl genutzt werden, meldet inside digital.
Die Betrüger tarnen sich oft als"TikTok-Marketing" und versprechen leicht verdientes Geld. Geh in WhatsApp auf das Dreipunkt-Menü und dann auf"Einstellungen" und"Datenschutz". Setze dort Profilbild, Info und"Zuletzt online" auf"Meine Kontakte". Dann können nur noch Personen in deiner Kontaktliste diese Infos sehen.
Noch wichtiger: Im selben Menü unter"Gruppen" kannst du einstellen, wer dich hinzufügen darf. Wähle auch hier"Meine Kontakte" - dann bist du gegen diese Gruppen-Masche immun und Fremde können dich gar nicht erst zu solchen Betrugs-Gruppen hinzufügen.
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