Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) fordert einen Inflationsausgleich, höhere Löhne und eine Senkung der Arbeitszeit für alle Bahn-Mitarbeiter im Schichtbetrieb. Das Ziel ist es, den Schichtdienst bei der Bahn attraktiver zu machen.
einen Inflationsausgleich, höhere Löhne und eine Senkung der Arbeitszeit für alle Bahn-Mitarbeiter im Schichtbetrieb. Das Ziel: Der Schichtdienst bei der Bahn und der Eisenbahnerberuf als solcher sollen wieder attraktiver werden.für „unerfüllbar“. Er behauptet, die Bahn müsste für den Arbeitszeitausgleich 10.000 neue Mitarbeiter einstellen. Jetzt wirft die DB der GDL sogar vor, sie wolle „über 50 % mehr“.
Zweitens sollen sich Schichtarbeiter für 35-Stunden-Wochen entscheiden dürfen – oder, nach Wunsch, eine Woche von maximal 40 Arbeitsstunden mit 2,8 Prozent Zusatzvergütung für jede Extrastunde. Für die 35-Stunden-Woche fordert die GDL das bisherige 38-Stunden-Gehalt plus die noch zu verhandelnde allgemeine Entgelterhöhung. Ein weiterer Streitpunkt zwischen GDL und Bahn-Vorstand: Die Inflationsausgleichsprämie von 3000 Euro, die dritte Forderung der GDL.
Und fünftens: die Fünf-Schichten-Woche bei der Bahn und die Erhöhung der Mindestdauer eines Ruhetags auf 48 Stunden. Die Ruhetagsfolge soll von bisher fünfeinhalb auf fünf Tage verkürzt werden, zudem sollen Schichtarbeiter nach einer Fünf-Tage-Woche künftig zwei freie Tage zur Verfügung haben. Die Verbesserung der Arbeitsqualität im Schichtsystem mache die Arbeit bei der Bahn insgesamt attraktiver, betont Weselsky..
Für Weselsky ein Unding. „Mit einer schriftlichen Antwort auf diesen sogenannten Vorschlag darf Herr Seiler nicht rechnen“, sagt er. Den von Seiler anberaumten Verhandlungstermin am 9. November wolle die GDL gleichwohl wahrnehmen, bevor es zu einer Urabstimmung über mögliche Streiks kommen sollte.
Im Gespräch mit der Berliner Zeitung gibt sich Weselsky kämpferisch: „Wenn wir an dem Punkt sind, dass die Arbeitskämpfe losgehen, dann wird Herr Seiler sehen, dass nicht nur in den 18 Betrieben gestreikt wird, die die Bahn nach eigenem Ermessen als GDL-Mehrheitsbetriebe eingestuft hat.“ Während Wettbewerbsunternehmen mit der GDL die Absenkung der Wochenarbeitszeit verhandeln, sucht laut Weselsky „das Bundeseigentum Deutsche Bahn“ die Konfrontation.
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