Auf der IFA zeigt Fritz! die Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 mit Triband-Wi-Fi 7, bis zu 12,2 GBit/s und neuem Gehäuse. Der Router verbindet DSL und Glasfaser.
Auf der IFA hat Fritz! erstmals öffentlich die Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 gezeigt. Der neue Router verbindet DSL und Glasfaser mit Triband- Wi-Fi 7 und soll mit einem neuen Gehäuse gleichzeitig schlichter, flexibler und energieeffizienter werden. Das Flaggschiff ist Teil einer neuen Router-Generation und soll die Bereiche Netzwerk, Sicherheit, Telefonie und Smart Home abdecken.
Neues Design und flexible Aufstellung
Optisch verabschiedet sich Fritz! beim neuen Flaggschiff von der bisherigen Gestaltung. Das Gehäuse ist laut Hersteller für eine flexible Aufstellung im Regal, am Boden oder an der Wand ausgelegt. Die Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite, die Verkabelung wird dadurch weitgehend unsichtbar geführt.
Auch die Bedienung wurde reduziert: Am Gerät gibt es nur noch eine Taste und eine LED. Damit soll der Router einfacher zu handhaben sein und sich unauffällig in verschiedene Wohnumgebungen integrieren.
Technische Ausstattung mit Wi-Fi 7
Technisch setzt die Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 auf Triband-Wi-Fi 7. Über das 6-GHz-Band sind bis zu 5.760 MBit/s vorgesehen, ebenso über das 5-GHz-Band. Das 2,4-GHz-Band erreicht bis zu 688 MBit/s. Zusammen ergibt das laut Hersteller eine maximale WLAN-Datenrate von 12,2 GBit/s.
Unterstützt wird außerdem Multi-Link Operation, kurz MLO, eine Funktion von Wi-Fi 7, mit der mehrere Funkverbindungen gleichzeitig genutzt werden können. Für kabelgebundene Verbindungen stehen ein 2,5-Gigabit-WAN/LAN-Port, ein weiterer 2,5-Gigabit-LAN-Port sowie zwei Gigabit-LAN-Anschlüsse zur Verfügung.
Die Box unterstützt Glasfaser direkt über GPON mit bis zu 2,5 GBit/s sowie AON bis 1 GBit/s. Alternativ kann sie über ein vorhandenes Glasfasermodem mit bis zu 2,5 GBit/s WAN eingesetzt werden. Auch DSL inklusive Supervectoring 35b mit bis zu 300 MBit/s wird unterstützt.
Kühlung, Energieeffizienz und Antennen
Bei der Kühlung setzt Fritz! auf ein passives System ohne Lüfter. Die Wärme wird über das Gehäuse abgeführt. Laut Hersteller liegt die mittlere Leistungsaufnahme bei zwölf Watt. Damit soll die Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 die energieeffizienteste FRITZ!Box in ihrer Leistungsklasse sein.
Im Inneren arbeiten insgesamt elf Antennen. Durch die neue Anordnung sollen mobile Geräte unabhängig von der Aufstellung des Routers von einer möglichst guten Sendeleistung profitieren. Auch als Smart-Home-Zentrale kann der Router eingesetzt werden. DECT und Zigbee sind integriert, zusätzlich stehen die bekannten Telefonie- und Netzwerkfunktionen von Fritz!OS zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem VPN, Kindersicherung, Gastzugang, Fritz!NAS und ein Mediaserver.
Neues Namensschema und Fritz!OS 8.50
Mit der neuen Generation führt Fritz! gleichzeitig ein neues Namensschema ein. Künftig soll zunächst die Anschlussart genannt werden, etwa Fiber, DSL, Cable, Mobile oder WAN. Die anschließende Zahlenkombination soll Hinweise auf WLAN-Generation und Baureihe geben.
Kunden sollen dadurch schneller erkennen können, für welchen Anschluss ein Modell geeignet ist und welche technische Ausstattung es bietet. Zum Start der neuen Router-Generation gehört auch Fritz!OS 8.50. Das Betriebssystem bringt unter anderem einen DNS-Filter für zusätzliche Sicherheitsmöglichkeiten.
Neben der Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 zeigte Fritz! auf der IFA weitere neue Produkte. Dazu gehören die Fritz!Box 5630 XGS für Glasfaseranschlüsse mit bis zu 10 GBit/s, die Fritz!Box 6690 Pro für Kabelanschlüsse, die kompakte Fritz!Box 6835 5G sowie der Quadband-Wi-Fi-7-Repeater Fritz!Repeater 6700 Pro mit bis zu 18 GBit/s.
Fritz!Box DSL/Fiber 7-90 Wi-Fi 7 IFA Fritz!OS 8.50 Glasfaser DSL Smart Home
Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Universitätenkonferenz zeigt sich „sehr besorgt“ über BudgetDie Regierung solle „Verantwortung für die Universitäten wahrnehmen“, fordert Uniko-Präsidentin Brigitte Hütter.
Weiterlesen »
KI-Studie zeigt große Zunahme an Vertrauen der Bevölkerung in Technologie und kritisiert lange WartezeitenEine repräsentative Umfrage, die von Gallup im Auftrag der Wiener Städtischen Versicherung durchgeführt wurde, untersucht die Akzeptanz von KI im Gesundheitswesen, die Zufriedenheit mit dem österreichischen Gesundheitssystem und den Bedarf an Fachärztlichkeit. Die Befragten betonen insbesondere die Positivität ihrer eigenen Gesundheit, den Wunsch nach individueller Versorgung und das Bewusstsein für geschlechtsspezifische Unterschiede. Die Ergebnisse zeigen einen Spagat zwischen wachsender Akzeptanz von Technologie und ungerechtfertigten Wartezeiten bei Fachärzten - ein Thema, das für die Politik und die medizinische Industrie von zentraler Bedeutung ist.
Weiterlesen »
Verstappen zeigt auf, Antonelli mit ProblemenMax Verstappen trumpft im ersten Training in Malaysia groß auf. Der Red-Bull-Star holte sich gleich die überlegene estzeit.
Weiterlesen »
Neues Pickerl: Rechner zeigt Autofahrern nun ihre FristPickerl-Fristen 2027: Neues Begutachtungssystem für Fahrzeuge. ÖAMTC-Online-Rechner hilft, Fristen und Übergangsregeln schnell zu ermitteln.
Weiterlesen »
