Frau (28) in Sibirien an der Pest gestorben

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Frau (28) in Sibirien an der Pest gestorben
Ostsibirien, Sibirien, Tschipilowa

In der russischen Region Irkutsk in Ostsibirien ist eine Frau an den Folgen einer Pesterkrankung gestorben. Die 28-Jährige soll sich in einem Labor ...

Anfang Oktober reagierten Gesundheitsbehörden in der russischen Region Irkutsk auf einen schwerwiegenden Gesundheitsnotfall im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Pest-Fall. In der russischen Region Irkutsk in Ostsibirien ist eine Frau an den Folgen einer Pesterkrankung gestorben.

Die 28-Jährige soll sich in einem Labor angesteckt haben. Der Gouverneur der Region Burjatien, Alexeij Zydenow, erklärte am Freitag in einem Onlinedienst, in der Nachbarregion Irkutsk sei eine Frau an der Pest gestorben. Die Frau erkrankte an schweren, lungenentzündungsartigen Symptomen und verstarb kurz darauf in einem Krankenhaus in Schelechow.

Örtliche Medien berichteten, es handle sich bei der Toten um eine 28-jährige Labortechnikerin namens Daria Tschipilowa. 189 bis 197 Kontaktpersonen – darunter medizinisches Personal und enge Bekannte – wurden ermittelt und unter strenge medizinische Beobachtung und Isolation gestellt. Offiziellen Angaben zufolge zeigen alle ermittelten Kontaktpersonen derzeit keine Symptome, und erste Labortests verliefen negativ. Die Pest ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst wird.

Die Lungenpest ist laut der Weltgesundheitsorganisation hochansteckend und kann tödlich verlaufen, wenn sie nicht umgehend behandelt wird. Nach Angaben des Onlinemediums „Menschen vom Baikal“ arbeitete die Frau für das Institut zur Pestbekämpfung von Irkutsk. Dort habe sie sich möglicherweise durch ein zerbrochenes Reagenzglas mit dem Lungenpesterreger angesteckt. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder.

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