Die EU-Antibetrugsbehörde wirft der Rechtspopulistin LePen vor, während ihrer Zeit als Europaabgeordnete knapp 137.000 Euro an EU-Geldern veruntreut zu haben.
Le Pens Anwalt Rodolphe Bosselut, den Mediapart in dem Bericht zitiert, weist die Anschuldigungen zurück. Die Präsidentschaftsanwärterin behalte sich juristische Schritte gegen ehemalige Assistenten oder Dienstleister vor, die möglicherweise ohne Le Pens Wissen Gelder veruntreut oder andere Verfehlungen begangen hätten. Die Olaf-Behörde ist aus Sicht von Bosselut nicht unabhängig.
Aliot, heute Bürgermeister von Perpignan, wies die Vorwürfe am Sonntag im Sender Franceinfo zurück. Olaf und Mediapart bewegten sich außerhalb des Gesetzes, und er hoffe auf juristische Schritte, um herauszufinden, woher die Leaks kämen und wie die Untersuchung abgelaufen sei, sagte Aliot. Die Anschuldigungen sind nicht die ersten dieser Art, die Le Pen und ihre Partei belasten. Schon seit Jahren stehen Scheinbeschäftigungsvorwürfe im Raum. Dabei geht es um die mögliche Beschäftigung von Assistenten von mehreren französischen Europaabgeordneten, die mit Geld des EU-Parlaments bezahlt worden seien, aber eigentlich für die Partei gearbeitet hätten.
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