Zahlt Österreich tatsächlich „Blutgeld“ nach Moskau, wie es EU-Botschafter Martin Selmayr formulierte? Der Anteil ist hoch, von völliger Abhängigkeit ist keine Rede mehr. Wie hoch der Anteil ist - und um welche Summen es geht.
Aus Sicht der Gas Connect Austria wurde sehr viel getan. Die GCA als Gasnetzbetreiber nennt die 2022 geschaffene strategische Gasreserve – damals samt Auftrag, nicht russisches Gas zu bevorzugen, was zum erheblichen Teil gelungen sei. Bald sollen strengere Einspeicherregelungen für Versorger kommen. Wer russisches Gas speichert, hat deutlich höhere Vorgaben, die sich in höheren Speicherkosten niederschlagen.
In Notlagen, bei Energie-Lenkungsmaßnahmen, soll die Unterscheidung ebenfalls relevant werden.„Wir könnten diese Menge substituieren,“ sagt Millgramm. In der EU ist der Anteil an russischem Pipelinegas auf rund zehn Prozent gesunken. Größter Lieferant ist jetzt Norwegen. Gleichzeitig werden aber so große Mengen an verflüssigtem russischem LNG wie noch nie gekauft.
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