Ein Posting des Innsbrucker FPÖ-Politikers Fabian Walch sorgt für heftige Kritik. Er zeigte Vornamen von Schulkindern und forderte 'Remigration'.
Ein Instagram-Posting des Innsbrucker FPÖ-Gemeinderats Fabian Walch sorgt für politischen Wirbel. Walch veröffentlichte das Foto einer Liste mit Vornamen von Kindern einer InnsbruckerDabei dürfte es ihm weniger um Namen wie"Leon" oder"Miriam" gegangen sein, sondern"Astamir","Mohamad" oder"Abubakr".
Dazu schrieb Walch, ein Blick in die Schulen sei ein"Blick in die Zukunft". Wenn man nicht mit"Die Tiroler Grünen reagierten scharf. Integrationssprecherin Zeliha Arslan warf der FPÖ vor, Kindern mit"Vertreibung" zu drohen. Klubobmann Dejan Lukovic sprach von" Auch die Innsbrucker SPÖ kritisierte das Posting.
Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr bezeichnete es als"völlige Entgleisung" und warf Walch vor, Kinder für ein politisches Manöver zu benutzen. Walch selbst verteidigte gegenüber dem ORF Tirol das Posting. Bei der Liste handle es sich laut ihm um eine aktuelle Klasse aus dem Schuljahr 2026/27. Die Entwicklung sei"bedenklich" und solle von möglichst vielen Menschen gesehen werden.
Den Vorwurf, er fordere die Abschiebung von Kindern, wies der FPÖ-Politiker zurück. Unter"Remigration" verstehe er die Rückführung illegal aufhältiger und straffällig gewordener Ausländer in ihre Herkunftsländer. Warum er die Namen der Schulkinder gemeinsam mit seiner Forderung nach"Remigration" veröffentlichte, erklärte Walch in seiner Stellungnahme laut dem vorliegenden ORF-Bericht nicht.
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