Forscher finden wohl Ursache für Pinguin-Sterben

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In Neuseeland schrumpft die Population der scheuen Gelbaugenpinguine in den letzten Jahren dramatisch. Jungtiere verenden immer wieder qualvoll an Atemwegserkrankungen. Wissenschaftler entdecken nun den möglichen Grund. Rettung für die Tiere könnte allerdings eine Weile dauern.

Die Art ist stark gefährdet. Nach Schätzungen des neuseeländischen Umweltministeriums gibt es nur noch etwa 2400 ausgewachsene Exemplare. Die Population auf dem Festland ist nach Angaben von Tierschützern seit 2008 um 75 Prozent zurückgegangen. Feinde der Pinguine sind Hunde, Katzen, Frettchen und andere Marder an Land sowie Barracudas im Meer. Aber auch der Klimawandel und Infektionskrankheiten setzen den scheuen Einzelgängern zu.

Die rätselhaften Atemwegserkrankungen wurden erstmals 2019 bei Pinguinküken entdeckt, die in eine Klinik für Wildtiere in Dunedin gebracht worden waren. "Sie konnten ihren Kopf nicht halten und keuchten mit glasigen Augen", berichtet Klinikleiterin Lisa Argilla. "Es war herzzerreißend, diese kleinen Küken in einem so schlimmen Zustand zu sehen.

Bis dahin werden alle frisch geschlüpften Küken aus den Brutkolonien geholt und in die Tierklinik gebracht, um sie vor einer Infektion zu schützen. Im vergangenen Jahr konnten 90 Prozent der Küken wohlbehalten in die Kolonien zurückgebracht werden. Mehr als 140 Küken hätten so eine zweite Chance im Leben erhalten, sagt Argilla. "Wenn wir sie im Nest gelassen hätte, wären die meisten wahrscheinlich einer der beiden Krankheiten erlegen.

Der Aufwand, Dutzende Küken von Hand aufzuziehen, ist allerdings riesig. Jeden Tag muss die Klinik bis zu zehn Kolleginnen und Kollegen einplanen, die bei den fünf täglichen Fütterungen helfen. Klinikleiterin Argilla hofft, dass bald ein Impfstoff gefunden wird. Bis dahin könne ihre Klinik nur "einzelne Vögel" retten und den Populationsrückgang so "hoffentlich verlangsamen".

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