Die Zahl der Todesopfer in den überfluteten Gebieten in Mittelgriechenland ist auf mindestens 15 gestiegen.
''In diesem Moment hatte ich Flashbacks in meine Vergangenheit und dachte, mein Leben wäre vorbei'', schildert eine Passagierin die schrecklichen Momente in der Flugzeug-Kabine voller Rauch.
Mit Hubschraubern, Schlauchbooten und Traktoren wurden das ganze Wochenende über weiterhin Menschen gerettet. Nach Schätzungen der Behörden stehen mehr als 73.000 Hektar unter Wasser. Wegen der schweren Schäden und dem Chaos auf zerstörten und überschwemmten Straßen wurde der Beginn des Schuljahres, in Griechenland an diesem Montag, in der Region aufgeschoben.
Wegen der Überschwemmungen blieb am Sonntag außerdem die Autobahn zwischen Athen und der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki entlang eines rund 70 Kilometer langen Abschnitts gesperrt, wie die Polizei mitteilte. Reisende zwischen Nord- und Südgriechenland müssen große Umwege in Kauf nehmen.In der zum größten Teil verschlammten Hafenstadt Volos haben bereits die Arbeiten zur Wiederherstellung der Wasser- und Stromversorgung begonnen.
Mitsotakis kündigte am Sonntagabend bei einem Besuch in Larisa an, am Dienstag mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über EU-Hilfen für die überfluteten Gebiete sprechen zu wollen. Die Flutkatastrophe in Griechenland hänge auch mit dem Klimawandel zusammen, sagte Mitsotakis. Insgesamt erfordere die Situation in der EU, dass sich das Staatenbündnis dieser Herausforderung stelle. Mitsotakis bekräftige, dass es rasch Hilfe geben soll.
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