Die Idee von Aktivist:innen überzeugt das Auswärtige Amt: Afghan:innen, die vor den Taliban in Sicherheit sind, können ihren Platz in Deutschland weitergeben. Von Lena Reiner. Afghanistan Rufugees Ortskräfte
BERLIN taz | Die Idee ist einfach: Wenn bedrohte Afghan:innen eine Aufnahmezusage von Deutschland erhalten haben, mittlerweile aber in einem Drittland Schutz gefunden haben, können sie ihren Platz in Deutschland “freigeben“. Dann kann eine andere schutzbedürftige Person aus Afghanistan herkommen.
Rahma Gamil Soliman von IOM erklärt auf taz-Nachfrage: “Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat eine Liste zusammengestellt von Personen aus Afghanistan, die eine Aufnahmezusage für Deutschland erhalten haben – basierend auf einem Kriterienkatalog der deutschen Regierung.“ Diese Liste sei unabhängig von den Evakuierungsmaßnahmen von Mitarbeiter:innen deutscher Organisationen, dem sogenannten Ortskräfteverfahren.
Mai sagt: „Während wir noch überlegt haben, wie wir möglichst viele evakuierte Afghan:innen erreichen können, hat IOM auf einmal begonnen, diese direkt anzuschreiben und über die Möglichkeit der Verzichtserklärung zu informieren.“
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