Berufung gegen Urteil: Floyd-Mörder bezweifelt faires Verfahren
Er verwies dabei auf die große öffentliche Aufmerksamkeit, die der Fall erregt hatte, und auf die massiven Sicherheitsvorkehrungen angesichts der Befürchtungen vor Ausschreitungen. Dies habe die Geschworenen beeinflusst, der Prozess hätte deswegen verlegt werden müssen, argumentierte Mohrman. Der Vertreter der Staatsanwaltschaft wies die Argumente des Anwalts zurück und betonte, Chauvin habe einen fairen Prozess erhalten.
Floyds auf einem Handyvideo festgehaltener Tod in Minneapolis am 25. Mai 2020 hatte international für Entsetzen gesorgt und in den USA landesweite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Chauvin hatte dem wegen eines mutmaßlich gefälschten 20-Dollar-Scheins festgenommenen Schwarzen rund neuneinhalb Minuten lang das Knie in den Nacken gedrückt, obwohl Floyd wiederholt klagte, er bekomme keine Luft mehr.
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