A coal mine in Soma, western Turkey, collapsed on Thursday, resulting in the deaths of five miners. Rescue efforts throughout the night managed to save only two of the seven trapped workers. Authorities have arrested nine individuals, including the company's CEO, and launched an investigation to determine the cause of the accident.
Beim Einsturz eines Bergwerks in der westtürkischen Stadt Soma sind fünf Bergmänner ums Leben gekommen. Wie der Energieminister Alparslan Bayraktar auf der Plattform X am Freitag mitteilte, konnten von den insgesamt sieben verschütteten Menschen nur noch zwei lebend gerettet werden.
Nach dem Einsturz des Bergwerks am Donnerstag waren Rettungskräfte über Nacht im Einsatz, um die Verschütteten zu bergen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Neun Personen, darunter auch der Geschäftsführer des betreffenden Unternehmens, wurden im Rahmen von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Soma festgenommen, so Anadolu. Es bestehe die Vermutung, dass sie für den Vorfall verantwortlich sind oder fahrlässig gehandelt haben. Zur Aufklärung der Unfallursache sei ein Expertenteam der Generaldirektion für Bergbau und Erdöl eingesetzt worden, erklärte Minister Bayraktar.
Soma war im Mai 2014 Schauplatz einer der tödlichsten Katastrophen in der Geschichte des türkischen Bergbaus. Damals wurde ein Grubenstollen von Flammen und Kohlenmonoxidgas erfasst, wobei 301 Bergleute ums Leben kamen. Der damalige Unfall hatte Proteste gegen die Regierung und die Bergwerksbetreiber wegen unzureichender Sicherheitsmaßnahmen ausgelöst.
Turkey Soma Mine Collapse Worker Casualty Rescue Operation
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