Ferrari stellt sein Kader der Nachwuchsakademie neu auf: Neuer Chef, neuer Fahrer. Dafür verlassen zwei langjährige Zöglinge Maranello – das Programm hat seine Aufgabe noch nicht erfüllt.
Nachwuchsförderung ist eine knifflige Sache: Red Bull musste ziemlich viele Frösche küssen, um einen Prinzen zu finden – Sebastian Vettel. Dazu erwiesen sich auch Daniel Ricciardo, Daniil Kvyat, Max Verstappen und Carlos Sainz in der Folge als Glücksgriffe. Ferrari tut sich da mit dem Nachwuchs ein wenig schwerer.
Jules Bianchi war der erste Fahrer, mit dem dieser Plan Früchte tragen sollte: der Südfranzose war für 2016, spätestens 2017 als Kimi-Räikkönen-Nachfolger bei Ferrari fest eingeplant, an der Seite von Sebastian Vettel. Bianchi hätte ab 2015 bei Sauber den letzten Feinschliff für den Schritt in eine Top-Team erhalten sollen. Aber der Unfall von Suzuka am 5. Oktober machte alles zunichte, am 17. Juli 2015 erlag Bianchi seinen schweren Verletzungen.
Der in Zürich geborene Raffaele Marciello wurde wie Stroll 2010 ins Nachwuchsprogramm aufgenommen und bestritt 2015 seine zweite Saison in der GP2. Im vergangenen Jahr wurde er Gesamtachter, nun wurde er Siebter. Das ist zu wenig. Marciello wird aussortiert. Er testet bald einen DTM-Mercedes.
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