Mord oder Unfall in der Badewanne? Manfred Genditzki sitzt seit 13 Jahren in Haft. Neue Gutachten stützen seine Beteuerung , dass er die 87-jährige Lieselotte Kortüm nicht getötet hat. Seine Anwälte wollen den Fall nun erneut aufrollen. SZPlus
Seit 13 Jahren und zwei Monaten sitzt der ehemalige Hausmeister Manfred Genditzki im Gefängnis, zu lebenslanger Haft verurteilt für einen Mord, von dem er stets beteuert hat, ihn nicht begangen zu haben. Fast drei Jahre, nachdem Genditzkis Rechtsanwältin Regina Rick die Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt hat, geht der Kampf um die Rehabilitierung des mittlerweile 61-Jährigen jetzt in eine entscheidende Phase. An diesem Montag beginnt die 1.
Strafkammer am Landgericht München I mit der Anhörung der Sachverständigen, auf deren Gutachten sich der Wiederaufnahmeantrag stützt. Die Kammer hat dafür bisher fünf Termine bis Ende Mai angesetzt. Nach Abschluss dieses so genannten Probationsverfahrens muss die Strafkammer unter dem Vorsitz von Richterin Elisabeth Ehrl entscheiden, ob sie den Wiederaufnahmeantrag für begründet hält.
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