Beyond the Breaking News

EU-Projekt "LeTs-Care" entwickelt ein gemeinsames Schema für die Analyse europäischer Langzeitpflegemodelle

Healthcare Nachrichten

EU-Projekt "LeTs-Care" entwickelt ein gemeinsames Schema für die Analyse europäischer Langzeitpflegemodelle
Long-Term CareEU-ProjectInnsbrucker Forscher

Das EU-Projekt "LeTs-Care" entwickelt ein gemeinsames Schema für die Analyse europäischer Langzeitpflegemodelle, um diese vergleichbar zu machen. Das Projekt umfasst sieben europäische Länder und involviert Innsbrucker Forscher. Die Forschenden untersuchen auch die Umsetzung innovativer Projekte, wie Telecare, bei der Sensoren in Wohnungen Stürze melden.

Die Aufgabe der Langzeitpflege wird immer größer und wird voraussichtlich noch wachsen. Derzeit ist es klar, dass Einzelmaßnahmen alleine nicht reichen, sondern ein grundlegender Ansatz erforderlich ist.

Das EU-Projekt "LeTs-Care" soll dies liefern, bei dem auch Innsbrucker Forscher beteiligt sind. Immer mehr Menschen in der EU benötigen Pflege: Es waren 2019 noch 30,8 Millionen Personen, prognostiziert die EU bis 2050 einen Anstieg auf 38,1 Millionen - ein Plus von 24 Prozent. Traditionelle Langzeitpflegemodelle basieren auf unbezahlten Pflegekräften, die in der Regel Familienmitglieder sind - und meist Frauen. Gleichzeitig wachsen die Zahlen der Menschen mit Pflegebedarf, die von Frauen weniger Kinder gebären und zunehmend erwerbstätig sind.

In diesem demografischen und sozialen Wandel stoßen herkömmliche Modelle an ihre Grenzen und müssen neu überdacht werden. Das EU-Bekenntnis zu bezahlbarer und qualitativ hochwertiger Langzeitpflege gibt es seit 2017 auf EU-Ebene. Das Projekt "Forschende aus sieben europäischen Ländern entwickeln ein gemeinsames Schema für die Analyse ihrer nationalen Langzeitpflegemodelle, um diese vergleichbar zu machen. Im Team sind Dänemark, Litauen, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.

Die Projektleitung obliegt derjenigen für Learning from Long-Term Care Systems. Um voneinander zu lernen, entwickeln die Forscher ein neues Modell für politisches Lernen.

"Zwar sind die Herausforderungen europaweit ähnlich, haben aber länderspezifisch eine andere Bedeutung - abhängig von Auffassung und Gesetzeslage," so Soziologe Bernhard Weicht von der Uni Innsbruck, dessen Team die Analysen des österreichischen Modells liefert. Um Beispiele im Länderkontext zu verstehen, muss man sich detailliert damit auseinandersetzen. Nur so könne man eine Grundlage für die länderspezifische Anpassung der Lösungen entwickeln. Bevor man prüft, ob Bedürfnisse erfüllt werden, müsse man sie erst definieren - und sie variieren stark.

So gebe es Länder, die Pflegebedürfnisse mit Betreuung, Versorgung und Sicherheit gleichsetzen. In anderen Ländern gehe es vor allem um individuelle Selbstbestimmung oder die gesellschaftliche Integration von pflegebedürftigen Menschen. Dementsprechend unterschiedlich seien die Systeme ausgestaltet. Ebenso brauche es eine allgemeine Definition für den Begriff "Pflegekräfte".

Zählen auch pflegende Familienangehörige dazu? Wie sind die österreichspezifischen Personenbetreuerinnen einzustufen, die keine medizinische Kompetenz haben und in Haushalt und Alltag unterstützen? Die Forschenden untersuchen auch die Umsetzung innovativer Projekte, wie Telecare, bei der Sensoren in Wohnungen Stürze melden. Interessant ist, wie lokale Kontexte die Wirkung technologischer Maßnahmen beeinflussen.

"In einem System mit ausreichend professionellen Pflegekräften ist das eine helfende Lösung, weil es jemanden gibt, der sofort auf das Signal reagieren und sich zu dem Ort bewegen kann. In einem System, in dem es kaum professionelles Personal gibt, bedeutet das vielleicht eine zusätzliche Belastung für Familien," so Weicht, um zu verdeutlichen, dass der Einsatz von Technologie in unterschiedlichen Kontexten verschiedene Ergebnisse bringt. Der Erfolg von Langzeitpflegemodellen hängt aber auch von strukturellen und finanziellen Investitionen ab.

Wichtig ist eine einheitliche Vorstellung davon, wie Pflege gestaltet werden soll und wer dafür verantwortlich ist. Kontraproduktiv sind Systeme mit zersplitterten Zuständigkeiten, die zu Überschneidungen und Lücken führen, betont Weicht abschließend

GooglePlease follow us on Google to support us
Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

DiePressecom /  🏆 5. in AT

Long-Term Care EU-Project Innsbrucker Forscher Telecare Sensors Long-Term Care Systems Long-Term Care Models Long-Term Care Analysis Long-Term Care Analysis Schema Long-Term Care Analysis Framework Long-Term Care Analysis Framework Development Long-Term Care Analysis Framework Implementati Long-Term Care Analysis Framework Evaluation Long-Term Care Analysis Framework Comparison Long-Term Care Analysis Framework Harmonizatio Long-Term Care Analysis Framework Standardizat Long-Term Care Analysis Framework Interoperabi Long-Term Care Analysis Framework Security Long-Term Care Analysis Framework Privacy Long-Term Care Analysis Framework Accessibilit Long-Term Care Analysis Framework Usability Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Interfa Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie Long-Term Care Analysis Framework User Experie

 

Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen

Similar News:Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

„Diese Strecke fordert meinen Körper weniger“„Diese Strecke fordert meinen Körper weniger“Der siebenfache MotoGP-Weltmeister Marc Marquez blickt in seiner Kolumne in der „Krone“ auf das intensive Rennen in Mugello zurück. Darüberhinaus ...
Weiterlesen »

Österreichische Rüstungsexporte nach Israel: Keine direkten Lieferungen, aber umstrittene GenehmigungenÖsterreichische Rüstungsexporte nach Israel: Keine direkten Lieferungen, aber umstrittene GenehmigungenDas Innenministerium betont, dass es keine Exportbewilligung nach Israel auf Grundlage des Kriegsmaterialgesetzes gegeben habe. Der überwiegende Teil der Ausfuhren betraf ein Projekt für die Armee eines EU-Mitgliedslandes. Die Arbeiterkammer fordert mehr Transparenz und die Schließung von Kontrolllücken bei Dual-Use-Gütern.
Weiterlesen »

Bad Bunny's La Casita taucht auf Immobilienplattform in Gran Canaria aufBad Bunny's La Casita taucht auf Immobilienplattform in Gran Canaria aufBad Bunny, aktuell mit einer Konzertserie in Madrid und einer Kapselkollektion für Zara beschäftigt, hat mit La Casita ein weiteres Projekt gestartet. Das Häuschen, das zuvor als Pop-Up in New York und Miami zu sehen war, wird nun auf der spanischen Immobilienplattform Idealista für eine Million Euro angeboten. Eine Nutzerin aus Las Palmas de Gran Canaria nutzt die Aktion als Mix aus Verzweiflungsakt und PR-Gag, um auf die Immobiliensituation in Tourismushochburgen aufmerksam zu machen. Zudem wird die exklusive Verfügbarkeit für VIPs thematisiert.
Weiterlesen »

FPÖ Margareten: Widerstand gegen geplante Parkplatzreduktion in der RüdigergasseFPÖ Margareten: Widerstand gegen geplante Parkplatzreduktion in der RüdigergasseDie Freiheitlichen in Margareten kritisieren die geplante Umgestaltung der Rüdigergasse, bei der rund 90 Prozent der Parkplätze verschwinden sollen. Die Partei ruft andere Fraktionen auf, sich gegen das Projekt zu stellen.
Weiterlesen »



Render Time: 2026-07-22 19:55:46