Der Berliner Bahnradprofi Theo Reinhardt will zum dritten Mal zu den Olympischen Spielen. Mit der Champions League beginnt nun der strapaziöse Weg nach Paris. Ein Interview über einen Sturz auf Mallorca und das letzte große Ziel seiner Karriere.
rbb|24: Theo Reinhardt, Sie sind zum Auftakt der UCI Track Champions League am vergangenen Samstag auf Mallorca gestürzt und mussten danach das Rennen aufgeben. Im Krankenhaus wurde eine Schnittwunde am Kinn mit sechs Stichen genäht. Wie geht es Ihnen?Es geht mir den Umständen entsprechend ganz gut. Es war schon Wucht hinter dem Sturz, wir hatten ordentlich Tempo drauf. Gefühlt ging es von 100 auf 0. Ein Sturz ist halt immer blöd.
Die UCI Track Champions League ist erst in ihrer dritten Saison, Sie sind überhaupt das erste Mal in der sogenannten Ausdauer-Liga mit dabei. Was sind Ihre Eindrücke aus der Distanz und jetzt nach dem Debüt – hilft die Liga dem Bahnradsport? Wir hatten im August mit den Weltmeisterschaften in Glasgow unseren Saisonhöhepunkt. Ende September habe ich drei Wochen Urlaub und Pause gemacht. Ich habe erst eine Woche vor dem ersten Rennen wieder mit dem Training begonnen. Ich versuche das Training jetzt mit guten Radrennen zu kombinieren und einfach ein bisschen Spaß auf der Bahn zu haben unter Wettkampfbedingungen.
Ja, das wird jetzt eine ganz, ganz harte Zeit – auch natürlich aus familiärer Sicht. Meine Partnerin Jane und unser Sohn Pepe und ich haben uns darauf eingestellt. Wir wissen, was dazugehört, um im nächsten Jahr im August konkurrenzfähig zu sein. Dementsprechend ist es einfach nötig, diese Wettkampfreihung zu fahren und so viele Intensitäten wie möglich mitzunehmen. Das gehört zu meinem Job einfach dazu.
Für mich war es 2020 und 2021 sehr schwer, durch die Corona-Zeit auf genügend Rennkilometer im Vorfeld der Spiele zu kommen. Viele Rennen meiner Mannschaft wurden einfach gestrichen. Dadurch war die Rennhärte einfach nicht so da, wo sie hätte sein müssen. Es wird deshalb definitiv wichtig sein, im Vorfeld von Paris genug Intensitäten zu bekommen - bei Straßenrennen oder auch auf der Bahn.
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