Die EHF (European Handball Federation) bestätigte voll inhaltlich das skandalöse Ersturteil gegen die Kremser, eine Entscheidung, die Obmann Alexander Hofmann und der Förthof UHK Krems nun enttäuscht zu Kenntnis nehmen.
Aus Sicht der EHF hätten die Kremser selbst das Recht in die Hand genommen“, als sie kurzfristig beschlossen, nach den Vorfällen in und um die Sporthalle, nicht nach Novi Sad zu reisen. „Die Bestrafung bei Nichtantreten ist ein Regularium des Verbandes“, gibt auch Alexander Hofmann zu.
Aus Sicht der der EHF hatten die Kremser ihre Entscheidung, die Retourpartie zu boykottieren, zu früh und voreilig getroffen. Das sieht der UHK-Obmann natürlich völlig anders: „Es bestehen auch angemessene Gründe, warum man nicht zu einem Spiel antritt. Wie lange hätten wir mit unserer Entscheidung, noch zuwarten können? Uns lief ja die Zeit davon. Dieses fadenscheinige Argument wurde seitens der EHF ins Urteil eingearbeitet.
Für die „Rot-Gelben“ ist die Sache inzwischen abgehakt. Ein neuerlicher Einspruch würde sich auf 5.000 Euro belaufen und wahrscheinlich weiter nur verbranntes Geld sein. „Die EHF mit seinen gut bezahlten Funktionären muss sich schon selbst hinterfragen, denn als Dienstleister und Veranstalter für die teilnehmenden Vereine ist sie dazu da, die auch Klubs zu schützen“, legt Hofmann nach.
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