Die Online-Ausgabe der österreichischen Tageszeitung Die Presse.
Was wurde schon gesagt – Zeiler kommt 30 Jahre zu spät. Was wurde noch nicht gesagt – wer ist besser für die Vereinigung der SPÖ?
Ja, sinngemäß ist ein 71-Jähriger keine Zukunftsvision, zumal Selbiger weder 2016 noch 2026 einen Plan oder konkrete Handlungsanleitungen benennen oder liefern konnte. Schon eher bringt er einen Rucksack an Reibungspunkten für die politischen Gegenspieler und Mitbewerber um die Gunst der WählerInnen mit, welche bei weitem den Berufserfahrungen entgegenwirken.
Und Millionär wird man bekanntlich nicht mit jener Arbeit, die mehr als 80 % der Bevölkerung über ein gesamtes Arbeitsleben hinweg imstande ist zu lukrieren.mit seinem gewählten Team die Periode zu Ende arbeiten und baut gleichzeitig einen der jungen, engagierten Funktionäre, die schon jetzt in der ersten Reihe tätig sind, zu einem neuen Vorsitzenden auf. Mir würde zum Beispiel Zusatz an alle Landeshauptleute, welchen demnächst eine Wahl ins Haus steht: Macht eure Arbeit im jeweiligen Lande und schiebt nicht die eigenen Unzulänglichkeiten an einen Vorsitzenden, der schließlich demokratisch und gemeinschaftlich gewählt wurde.
“ in Berlin, kann man sich unschwer vorstellen, wohin dort der Weg führt. Extrem linke wie extrem rechte Parteien trennt vielleicht die Ideologie, es eint sie der Populismus und der Extremismus. Sollten beide Gruppierungen durch die Wähler große Macht erlangen, ist es wohl mit dem Frieden vorbei.entsetzt. Möglicherweise leisten hier die sogenannten „sozialen Medien“ ganze Arbeit.
Auch scheint es da und dort für Frauen adäquat, mit Feminismus „nichts am Hut“ zu haben. Etwas Geschichtsunterricht über die Zeit, in der Frauen rechtlich gesehen Menschen zweiter, wenn nicht dritter Klasse waren, könnte da vielleicht helfen. Zum Thema Wahlrecht für alle, die fünf Jahre im Land sind: Die Staatsbürgerschaft ist ein hohes Gut und ein wichtiger Stabilisator für jeden Staat.
Wer in einem Land dauerhaft leben will, muss die Gesetze und in gewissem Grad auch die Lebensweise und die Wertvorstellungen in diesem Staat anerkennen. Wer aber in ein Land einwandert, um den Rechtsstaat zu unterminieren und die Gesetze und Gepflogenheiten nach den eigenen Vorstellungen, meist denen seines Herkunftslandes, zu verändern, soll dafür nicht noch staatliche Unterstützung bekommen. Parteien, die das Wahlrecht nach Gutdünken oder eher zum Zweck des momentanen Stimmenfangs erteilen, werden schon bald eine böse Überraschung erleben.
Aber leider auch alle anderen Bürger des Staates, der sich billig verkauft. Möge uns und auch unseren deutschen Nachbarn ein solches Szenario erspart bleiben!führt den Zuspruch, den die Rechtsparteien zuletzt im Osten Deutschlands, aber auch bei uns erhielten, auf die Haltung der politischen Mitte, der Ukraine bei ihrem Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg beizustehen, zurück. Dabei argumentiert Vetter u. a. mit Drohnenangriffen der Ukraine auf Moskau; damit, dass den Menschen billiges Erdgas wichtiger wäre.
Soll dochdas Land haben, ist ja nicht unser Land! Verschwiegen wird, dass Russland seit fast fünf Jahren fremdes Hoheitsgebiet mit Raketen übersät, ja ganz Europa hybrid angreift. Es sind solche Moskau-freundlichen Beiträge, mit denen die Wähler in die „richtige“ Richtung getrimmt werden. Russland wird permanent als quasi Nachfolgestaat der U.d.
S.S. R. dargestellt, mit allen Hoheitsrechten. Was Herr Vetter von sich gibt, fällt nicht mehr unter Meinungsfreiheit, sondern ist nichts als Moskau-Propaganda.
„Ist das wirklich das Problem an den Schulen? “, LB von Elisabeth Thaler, 25.9. In einem Leserbrief wurde kürzlich moniert, die Regierung solle nicht gegen die Eltern kopftuchtragender Kinder, sondern gegen gewalttätige Strafunmündige vorgehen. Wenngleich dem Anliegen, sich zweitgenannter Problematik anzunehmen, zuzustimmen ist, hinterfrage ich die implizite „entweder/oder“-Argumentation und plädiere für ein „sowohl/als auch“.
Freuen wir uns doch, dass die Regierung zumindest in einem Bereich Schritte setzt, und setzen wir uns dafür ein, dass sie es auch im anderen macht. Noch dazu muss man anerkennen, dass dies auch bereits geschieht: Wenngleich die Schritte schleppend sein mögen, so erscheint mir doch ersichtlich, dass nach Lösungen gesucht wird. Freilich torpediert durch die Herausforderung, dass eine Sanktionierung aufgrund der fehlenden Strafmündigkeit nicht möglich ist.
Eine Schulsuspendierung anzudrohen, nützt bei Kindern, die der Schule mit Freude fernbleiben, vermutlich auch eher wenig. Sind die Neos eine Partei, der die Bildung wichtig ist? Offenbar nicht, wenn sie dem alt-rot-grünen Konzept der Gesamtschule und einigen weiteren Zersplitterungen des Fächerkanons den roten Teppich auslegen.
Kein Gedanke daran, dass in allen Trainingsbereichen nach Lernleistungsgruppen geschieden wird, kein Gedanke daran, dass das österreichische Schulsystem bis zum Studium jede Wechselmöglichkeit bereithält, kein Gedanke daran, dass beim Bildungssystem etliche nicht gern genannte Faktoren eine Rolle spielen, die die eigentliche Unterrichtsarbeit behindern, wenn nicht verhindern. Sie möchten auf einen Artikel reagieren, widersprechen, zustimmen oder einen Gedanken zur öffentlichen Debatte beisteuern? Dann ist ein Leserbrief der richtige Weg.
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