'Er weiß, dass es aus ist': Babler-Abgang ist jetzt fix

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Bereits vor dem Showdown in Rot um 16 Uhr im noblen Hotel Steigenberger ist klar: Andreas Babler ist Geschichte. Offen ist nur noch der Zeitplan.

Bereits vor dem Showdown in Rot um 16 Uhr im noblen Hotel Steigenberger ist klar: Andreas Babler ist Geschichte. Offen ist nur noch der Zeitplan.geht am Sonntagnachmittag ins Finale.

Laut einem hochrangigen SPÖ-Granden ist die Ablöse des Parteichefs nicht mehr die Frage – sondern nur noch, wie und wann sie über die Bühne geht. In der SPÖ laufen die letzten Vorbereitungen für den großen Krisengipfel. Neun von neun roten Länderorganisationen gegen sich, dazu der dramatische Absturz in den Umfragen: Für Andreas Babler dürfte die Reise an der Spitze der Sozialdemokratie zu Ende gehen.

Damit dreht sich hinter den Kulissen offenbar längst nicht mehr alles um die Frage, ob Babler gehen muss. Vielmehr soll nun geklärt werden, wann er welches seiner Ämter zur Verfügung stellt.

"Das ist das Hauptziel des Treffens um 16 Uhr", erklärt der SPÖ-Insider. Zuvor beraten ab 14 Uhr die neun roten Länderchefs im Wiener Rathaus untereinander. Um 16 Uhr folgt dann die entscheidende Runde mit Babler im Hotel Steigenberger Herrenhof. Dort soll auch festgelegt werden, wie die Sozialdemokratie nach der Ära Babler weitermacht.

Nach dem Abgang soll ein umfassender inhaltlicher und personeller Reformprozess gestartet werden. Zielpunkt wäre ein Parteitag Anfang 2027, bei dem die SPÖ ihre Führung und ihren Kurs neu aufstellt. Offen ist dabei noch, welche Rolle Babler selbst in diesem Prozess spielen könnte – und ob es für die Übergangsphase zu einer Teamlösung kommt. Ein solches Modell hatte es bereits bei den Regierungsverhandlungen gegeben, als Bablers Einfluss durch andere SPÖ-Spitzenvertreter eingehegt worden war.

Auch eine Trennung der Spitzenämter wird immer konkreter. Weiterhin im Rennen für das Amt des Vizekanzlers ist Finanzminister Markus Marterbauer. Als weitere Variante wird Infrastrukturminister Peter Hanke genannt. Für die interimistische Parteiführung fällt unterdessen immer häufiger der Name von Klubchef Philip Kucher.

Er gilt als jemand, der mit den unterschiedlichen Lagern innerhalb der SPÖ eine funktionierende Gesprächsbasis hat. Auch Doris Bures wird weiterhin genannt. Am Sonntagnachmittag soll nun der Fahrplan aus der Krise festgezurrt werden – und vor allem jener für Andreas Bablers Abgang.

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