Putins neuer Ukraine-Angriffsplan: Massive Attacken auf Strom, Wasser und Wärme bedrohen Kiew und Großstädte – harter Winter droht.
Kreml-Chef Wladimir Putin will blutige Rache für ukrainische Angriffe auf Raffinerien und Öltanks.
"Sie müssen die russischen Schläge spüren", betonte der russische Machthaber vor wenigen Tagen in Moskau. Erreichen will Russland dies durch einen gigantischen Angriffsplan, der für die ukrainische Zivilbevölkerung zu einem kalten Kriegswinter führen könnte. Wie die"New York Times" berichtet, sollen die Großstädte Kiew, Odessa und Charkiw zu Kältewüsten werden. Dafür plant der Kreml Angriffe auf Umspannwerke, Wärmekraftwerke und die Wasserversorgung.
In den Metropolen sollen rund 90 Prozent der Stromversorgung gekappt werden. Besonders brisant: Auch Atomkraftwerke sollen von dem Plan nicht ausgenommen sein. Demnach habe der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal den europäischen Verbündeten vor zwei Wochen in Paris ein Dokument vorgelegt, welches die russische Angriffsstrategie beinhalten soll, berichtet die US-Zeitung. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Papier von der russischen Armee erbeutet.
Darin steht auch was für die drei noch arbeitenden Atomkraftwerke in dem Land geplant ist. Diese sollen vom Netz genommen werden. Geschehen soll dies durch Angriffe auf Schaltanlagen, die die Meiler mit dem Stromnetz verbinden. Die Folgen könnten für die Ukrainer gravierend sein.
Bereits im vergangenen Winter kam es zu stundenlangen Stromausfällen. Zudem hatten die Menschen mit Wasserknappheit und Heizungsausfällen zu kämpfen. Zahlreiche Menschen mussten in kalten Wohnungen ausharren. Bereits am Mittwoch sei der Auftakt des russischen Plans erfolgt.
Ein großes Wärmekraftwerk in Kiew wurde mit Drohnen und Raketen angegriffen. Danach waren mehrere Stadtteile für Stunden ohne Wasser und Strom. Besonders schlimm für die Ukraine: Trotz der Investition von Hunderten Millionen Euro in Kraftwerkreparaturen und den Schutz der Netzwerke ist man gegen die neuen Jet-Drohnen der Russen nahezu machtlos, berichtet"Bild". Des Weiteren würden Abwehrraketen fehlen.
Der russische Plan sieht nämlich vor, dass mit bis zu 1.000 Raketen, Drohnen und Gleitbomben gleichzeitig angegriffen wird.
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