Eine Million Coronatests zeigen überraschendes Ergebnis

Österreich Nachrichten Nachrichten

Eine Million Coronatests zeigen überraschendes Ergebnis
Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen

2021 mussten Schüler regelmäßig testen. Eine neue Studie zeigt nun, wie sich die Antigentests auf Corona-Infektionen an Schulen auswirkten.

einzudämmen. Das zeigt eine neue Studie von Grazer Wissenschaftern, über die der ORF berichtet. Dafür wurden die Ergebnisse von rund einer MillionDamals mussten sich Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal regelmäßig testen.

Die Antigentests wurden ein- bis dreimal pro Woche selbstständig per Nasenabstrich durchgeführt. Die Teilnahme war zwar freiwillig, allerdings Voraussetzung für den Schulbesuch. Das Angebot wurde sehr stark angenommen: Die Beteiligung lag bei mehr als 98 Prozent und stieg im Laufe des untersuchten Zeitraums weiter an. Die Wissenschafter werteten die Ergebnisse von rund einer Million Schülern und etwa 150.000 Lehrkräften aus.

Zusätzlich wurde in einer repräsentativen Gruppe mit PCR-Tests überprüft, wie häufig asymptomatische Infektionen vorkamen. Als asymptomatisch werden Infektionen bezeichnet, bei denen die betroffene Person keine Beschwerden zeigt. In den sechs untersuchten Wochen wurden insgesamt 6.979 Menschen durch einen Antigentest positiv getestet. Bei den Schülerinnen und Schülern lag die durchschnittliche wöchentliche Positivrate bei 0,8 Prozent.

Bei den Lehrkräften waren es 0,22 Prozent. Gleichzeitig hatten Lehrkräfte im Vergleich zu Studierenden in allen untersuchten Wochen ein signifikant höheres Risiko für ein positives Testergebnis. Besonders interessant ist der Blick auf die Weitergabe des Virus innerhalb der Schulen. Zwischen 78,5 und 89,7 Prozent der positiven Fälle wurden als Einzelfälle registriert.

Das wurde von den Wissenschaftern als Hinweis auf eine geringe Übertragungsrate innerhalb der Schulen interpretiert. Während des untersuchten Testprogramms war die Häufigkeit asymptomatischer Infektionen laut Studie um rund 70 Prozent niedriger als zuvor. Die Autoren sehen darin Hinweise darauf, dass das Screening gemeinsam mit den gleichzeitig geltenden Schutzmaßnahmen einen Beitrag zur Eindämmung der Übertragung geleistet haben könnte. Die Studie macht allerdings auch eine wichtige Einschränkung.

Aus den vorliegenden Daten lasse sich kein kausaler Zusammenhang ableiten. Es kann also nicht eindeutig bewiesen werden, dass die niedrigere Zahl asymptomatischer Infektionen allein oder unmittelbar durch die Schultests verursacht wurde. Gleichzeitig liefen damals weitere nicht-pharmazeutische Schutzmaßnahmen, die ebenfalls einen Einfluss gehabt haben können. Die wissenschaftliche Arbeit stammt von Christoph Zurl von der Grazer Universitäts-Kinderklinik und weiteren Autoren. Sie wurde vor Kurzem im Fachjournal"Frontiers in Public Health" veröffentlicht.

GooglePlease follow us on Google to support us
Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

Heute_at /  🏆 2. in AT

 

Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Für Graz ist der Neue mehr als nur eine NotlösungFür Graz ist der Neue mehr als nur eine NotlösungAls Kind musste Henri Kiviaho ins Tor, weil sonst keiner wollte. Bei den Graz99ers soll er vorübergehend den verletzten Super-Goalie Max Lagace ...
Weiterlesen »

Eine europäische Strategie für eine glaubwürdige FriedenspolitikEine europäische Strategie für eine glaubwürdige FriedenspolitikWas es auf dem Weg von Reaktion hin zur Prävention braucht. Ein Gastkommentar.
Weiterlesen »

Nach Decken-Einsturz in Wien: Eine Tote, eine Verletzte und viele offene FragenNach Decken-Einsturz in Wien: Eine Tote, eine Verletzte und viele offene FragenEin Wohnhaus in der Wiener Innenstadt ist teilweise eingestürzt und hat eine 85-jährige Frau das Leben gekostet. Die Ursache ist noch unklar, und die Betroffenen, darunter ein nahegelegenes Restaurant, warten auf Sicherungsmaßnahmen und Entschädigungen.
Weiterlesen »

Neues Startformat im Skisprung-Weltcup: Quali-Ergebnis entscheidet über ReihenfolgeNeues Startformat im Skisprung-Weltcup: Quali-Ergebnis entscheidet über ReihenfolgeDer internationale Skiverband FIS ändert die Startreihenfolge im Weltcup. Ab sofort bestimmt das Qualifikationsergebnis die Startnummern im Wettkampf, nicht mehr die Gesamtwertung. Diese Regelung gilt für alle Weltcup-Wertungen außer der Vierschanzentournee und wird erstmals im Sommer-Grand-Prix in Klingenthal getestet.
Weiterlesen »