Ecker bleibt Chef des NÖ-Wirtschaftsbunds

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Ecker bleibt Chef des NÖ-Wirtschaftsbunds
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Wolfgang Ecker wurde einstimmig auf seine Position als Vorsitzender des Wirtschaftsbundes Niederösterreich wiedergewählt. Trotz einer anonymen Anzeige gegen ihn und den Direktor wegen angeblicher Mandatskäufe erhielt Ecker starken Rückhalt von den Delegierten. Er betonte die Notwendigkeit, den Unternehmen zuzuhören und ihre Interessen entschlossen zu vertreten, um den wirtschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre zu begegnen.

Der schwarze Wirtschaftsbund Niederösterreich hat am Donnerstag die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, wurde in seinem Amt als Landesgruppenobmann klar bestätigt.

Anonyme Anzeiger brachten ihn – und Wirtschaftsbund-Direktor Harald Servus – zuletzt wegen möglicher Mandatskäufe arg in Bedrängnis. Walter Ruck Drei Sachverhalte, zwei Bosse, eine Anzeige: Ecker und Servus wurden anonym angezeigt und wittern eine „schmutzige“ Kampagne gegen sich. Klares Votum bei Hauptversammlung Doch am Donnerstag war bei der 20. Hauptversammlung des niederösterreichischen Wirtschaftsbundes davon nichts mehr zu spüren bzw. zu hören.

Ecker, der Steinmetzmeister aus Wolfsgraben, wurde von den 150 Delegierten mit 88,67 Prozent erneut zum Landesgruppenobmann gewählt.

„Ich nehme dieses Vertrauen mit großer Dankbarkeit an, aber vor allem mit einem klaren Auftrag. Unsere Betriebe stehen wirtschaftlich unter enormem Druck, und gleichzeitig müssen auch wir als Interessenvertretung bereit sein, uns weiterzuentwickeln. Wir müssen zuhören, ändern, was nicht mehr funktioniert, und mit aller Kraft vertreten, was unsere Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen. Genau diesen Weg möchte ich gemeinsam mit unserem Team und unseren Mitgliedern gehen“, so Ecker nach seiner Wiederwahl.

Wir müssen zuhören, ändern, was nicht mehr funktioniert, und mit aller Kraft vertreten, was unsere Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen.

„Das wird kein Schönwettersegeln in den nächsten Jahren“ WBNÖ-Direktor Harald Servus, der auch ÖVP-Nationalratsabgeordneter ist, sieht in der Wiederwahl ein Signal für die kommenden Jahre: „Gerade in solchen Zeiten braucht es Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Das wird kein Schönwettersegeln in den nächsten Jahren.

“ Den Erneuerungsprozess verstehe der Wirtschaftsbund als Einladung an die gesamte Organisation: „Wir brauchen unsere Mitglieder nicht als Publikum eines Veränderungsprozesses. Wir brauchen sie als Teil davon.

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