Draconiden und Orioniden:Optimale Bedingungen für die Beobachtung von Meteoren

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Draconiden und Orioniden:Optimale Bedingungen für die Beobachtung von Meteoren
Draconiden, Orioniden, Meteorströme

Die Draconiden sind vom 6. bis 10. Oktober aktiv und erreichen ihr Maximum in der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober. Wegen des nur schwach beleuchteten Mondes gelten die Bedingungen als ideal. Die Orioniden sind vom 2. Oktober bis 7. November aktiv und werden ihren Höhepunkt in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober erreichen. Trotz eines zu 80 Prozent beleuchteten Mondes sind vor Sonnenaufgang bessere Beobachtungsbedingungen zu erwarten. Für beide Meteorströme empfiehlt sich ein dunkler, möglichst wolkenfreier Beobachtungsort. Die Augen benötigen etwa 20 bis 30 Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.

Die Draconiden sind vom 6. bis zum 10. Oktober aktiv. Ihr Maximum wird in der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober erwartet.

Üblicherweise sind bei diesem Meteorstrom weniger als zehn Meteore pro Stunde zu sehen. Unter einem dunklen Himmel werden rund sechs sichtbare Sternschnuppen pro Stunde erwartet. Für die Beobachtung könnte der Mond heuer günstig stehen. Während des Maximums soll er nur zu rund drei Prozent beleuchtet sein und den Nachthimmel daher kaum aufhellen.

Der astronomische Ratgeber „Sterngucker“ stuft die Bedingungen deshalb als „ideal“ ein. Die Orioniden sind deutlich länger aktiv. Ihr Zeitraum reicht vom 2. Oktober bis zum 7.

November. Der Höhepunkt fällt in die Nacht vom 21. auf den 22. Oktober. Unter optimalen Bedingungen sind bis zu 20 Meteore pro Stunde möglich.

Unter einem dunklen, ländlichen Himmel werden allerdings eher rund zehn sichtbare Sternschnuppen pro Stunde erwartet. Bei den Orioniden sind die Voraussetzungen weniger günstig. Der Mond soll zu rund 80 Prozent beleuchtet sein und den Himmel entsprechend aufhellen. Eine bessere Gelegenheit ergibt sich in den frühen Morgenstunden: Gegen 3.09 Uhr geht der Mond unter.

Danach wird der Himmel dunkler. Als besonders günstiger Zeitpunkt gilt die Zeit kurz vor Beginn der Morgendämmerung. Für die Beobachtung von Sternschnuppen ist kein Teleskop notwendig. Mit freiem Auge lässt sich ein größerer Bereich des Himmels überblicken.

Entscheidend ist ein möglichst dunkler Beobachtungsort. Je weiter die Sicht von Straßenbeleuchtung und anderer Lichtverschmutzung entfernt ist, desto besser sind die Chancen, auch schwächere Meteore zu erkennen.

Außerdem braucht das Auge Zeit, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Dafür sollten etwa 20 bis 30 Minuten eingeplant werden. Helles Handylicht kann diese Anpassung wieder beeinträchtigen. Letztlich hängt die Sichtbarkeit aber auch vom Wetter ab.

Nur bei möglichst wolkenfreiem Himmel lassen sich die beiden Oktober-Meteorströme gut beobachten.

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