Digitale Begleiterin 'Freeda' soll Gästen Aufenthalt in Region versüßen

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Digitale Begleiterin 'Freeda' soll Gästen Aufenthalt in Region versüßen
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INNVIERTEL. Heimischer Tourismus soll von Digitalisierungsoffensive und KI profitieren.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit beim Tourismus in digitaler Form:"Grenzen überwinden, voneinander lernen und gemeinsam stärker werden – die Zusammenarbeit mit unseren bayerischen Nachbarn eröffnet uns die Möglichkeit, Wissen und Erfahrungen zu bündeln und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln", so Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner zu einem EU-geförderten Projekt.

Gerade im Tourismus, wo Gäste längst selbstverständlich nicht nur digital, sondern immer mehr auch mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz nach Inspiration suchen, Angebote vergleichen und ihren Urlaub buchen, liege darin ein großer Mehrwert. Mit einer Digitalisierungsoffensive sei in den vergangenen drei Jahren ein wichtiger gemeinsamer Impuls für die digitale Weiterentwicklung des Tourismus gesetzt worden. Ziel sei, die digitalen Kompetenzen und die Sichtbarkeit touristischer Leistungsträger zu stärken, die Online-Buchbarkeit zu erhöhen und touristische Angebote grenzüberschreitend besser sichtbar und auffindbar zu machen.

Insgesamt wurden im Projektzeitraum rund 1000 Tourismusbetriebe durch individuelle Beratung unterstützt - vom regionalen Tourismusverband über Hotels und Erlebnisangebote bis hin zu kleinen, privaten Beherbergungsbetrieben, so das Land. Mit"Freeda" sei eine neue"digitale Reisebegleiterin" entwickelt worden, die Gäste vor und während ihres Aufenthalts in der Region ganz gezielt mit passenden Informationen und Inspirationen unterstützen soll. Die Digitalisierungsoffensive setze direkt bei den touristischen Betrieben an und reiche bis zum Gast.

Das Reiseerlebnis beginne längst nicht erst am Urlaubsort, sondern lange davor: Bei der Suche der perfekten Destination und der Buchung einer passenden Unterkunft. Und diese finde vorwiegend online statt – zunehmend auch mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz. Gemeinsam mit der Universität Passau wurde analysiert, wie gut touristische Betriebe im Internet sichtbar und buchbar sind und wie professionell ihr digitaler Auftritt gestaltet ist, so die Partner.

Auf dieser Grundlage seien gezielt jene Bereiche identifiziert worden, in denen Verbesserungen möglich und sinnvoll sind. Darauf aufbauend erhielten rund 1000 Betriebe in individuellen E-Coachings konkrete Unterstützung.

"So konnten wir insgesamt rund 1000 Gastgeber und Erlebnisanbieter begleiten und ihnen konkrete Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihre digitale Präsenz verbessern können. Dabei ging es uns nicht um allgemeine Lösungen, sondern darum, jeden Betrieb individuell dort abzuholen, wo er gerade steht", so Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbands Ostbayern. Die persönlichen Coachings werden durch eine E-Learning-Plattform ergänzt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die professionelle Produktion von Fotos und Videos.

Dabei werden Betriebe und Regionen mit hochwertigem Bild- und Videomaterial unterstützt, das sie für ihre Websites, Buchungsplattformen und Social Media nutzen können. Ein besonderes Ergebnis der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sei"Freeda", eine digitale Reisebegleiterin.

"Freeda" mache aus den umfangreichen touristischen Informationen der Destinationen ein neues, ganz persönliches Service für Gäste. Die Idee dahinter ist einfach: Ein Urlaub oder Ausflug beginnt heute meist mit einer Suche im Internet – und oft mit vielen geöffneten Websites, dem Vergleich von Öffnungszeiten, Ausflugszielen und Touren, so die Partner. Statt selbst nach dem passenden Angebot suchen zu müssen, wählt der Gast einfach aus, wann und wo er unterwegs ist und was ihn interessiert.

Freeda berücksichtige dabei unter anderem Standort, Zeitraum, Wetter, Öffnungszeiten und Saison und stelle daraus in wenigen Sekunden persönliche Empfehlungen zusammen. Passende Erlebnisse können gespeichert, auf einer Karte dargestellt oder zu einem Tagesplan zusammengestellt werden. Wie erfolgreich die Digitalisierungsoffensive wirkt, wurde von der Uni Passau wissenschaftlich begleitet.

"Mit mehr als 5300 untersuchten Betrieben verfügen wir über eine außergewöhnlich breite Datengrundlage", so Stefan Mang von der Uni Passau. In Oberösterreich sei der Anteil der Gastgeber mit Echtzeitbuchbarkeit über die eigene Website um 19 Prozentpunkte auf 43 Prozent gestiegen. Philipp Haas, Geschäftsführer des Tourismusverbands Quellenviertel, der weite Teile des Innviertels umfasst:"Wir gehen bei der Digitalisierung bewusst voran, um unseren Betrieben echte und spürbare Vorteile am Markt zu verschaffen.

Mit Freeda bieten wir ihnen eine Lösung, die ihre Angebote zur richtigen Zeit bei den passenden Gästen sichtbar macht. Für unsere Gäste bedeutet das eine einfachere Planung ihres Urlaubs.

" Ziel sei, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen und das gewonnene Wissen direkt an die Betriebe weiterzugeben. "Besonders freut uns, dass dieses Projekt gemeinsam mit Partnern aus Ostbayern entstanden ist. So lernen wir voneinander und können unseren Gästen über Ländergrenzen hinweg ein noch besser abgestimmtes Erlebnis bieten.

"Dieses Tool haben´s im Mühlviertel schon länger, hab ich bei meinem letzten Aufenthalt über die Mühlviertel APP schon genutzt. Super das es nun auch im Innviertel das gibt.

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