Vor über zehn Jahren kam Manizeh Mohammadzadeh aus dem Iran nach St. Pölten. Für die Schwerpunkt-Serie „Neu sein in St. Pölten“ erzählt sie über ihre neue Heimatstadt, was sie überrascht hat, und wie sie von hier aus weiter für die Frauen im Iran kämpft.
or über zehn Jahren kam Manizeh Mohammadzadeh aus dem Iran nach St. Pölten. Für die Schwerpunkt-Serie „Neu sein in St. Pölten“ erzählt sie über ihre neue Heimatstadt, was sie überrascht hat, und wie sie von hier aus weiter für die Frauen im Iran kämpft.
Vor über zehn Jahren hat sie den Iran verlassen, zuerst mit ihrer Familie in Puchenstuben gewohnt, dann in der Innenstadt, in der Josefstraße und schließlich in Spratzern. Ihre Tochter war Elf als sie nach Österreich gekommen sind, ihr Sohn wurde hier geboren. „Ich bin mit dem Kinderwagen im Park Spazierengegangen, wir haben uns unter den Kirschbaum gesetzt und die frischen Früchte vom Baum gegessen“, erzählt sie ihre frühen Erinnerungen an St. Pölten.
Manizehs Mohammadzadehs Mann arbeitet jetzt in einer Druckerei, so wie im Iran. Dort hat er die Bücher des brazilianischen Autors Paulo Coelho verlegt, bis sie durch das Regime verboten wurden. Er begleitete den Schriftsteller auch auf seiner Reise durchs Land. St. Pölten sei ihrer Heimatstadt im Norden Irans sehr ähnlich: „Wir haben bald gesehen, es gibt gar keinen so großen Unterschied.“ Eine große Umstellung war hingegen die Sprache und es gab doch einige Überraschungen. Etwa war die Familie schockiert, wie arm manche Menschen sind in Österreich. Und: „Wir waren überrascht, wie die Menschen Familie leben. In der islamischen Republik haben sie immer schlecht über die Menschen in Europa geredet.
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