Die „Qual“ wurde doch noch mit einem Sieg belohnt

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Die „Qual“ wurde doch noch mit einem Sieg belohnt
Benker, Brett Davis, Davis

Schön anzuschauen war´s wahrlich nicht – und trotzdem: Die Innsbrucker Haie und deren Fans durften am Mittwoch Abend ein knappes 5:4 gegen die ...

Schön anzuschauen war´s wahrlich nicht – und trotzdem: Die Innsbruck er Haie und deren Fans durften am Mittwoch Abend ein knappes 5:4 gegen die Vorarlberg Pioneers bejubeln.

Mit dem zweiten Heimsieg in der noch jungen ICE-Eishockey-Saison näherte man sich auch wieder den Top-6 an. Das fünfte Heimspiel in zwölf Tagen zeigte Wirkung. Nicht die allerbeste: In der TIWAG-Arena blieben viele Sitze leer , die Haie am Eis agierten – höflich formuliert – bescheiden. Selbst nach dem schnellen 1:0 durch Joel Messer im Powerplay .

Doch der Auftakt zu einer Heim-Show war dies nicht. Im Gegenteil. Innsbruck und die Pioneers aus Feldkirch leisteten sich zu viele technische Fehler, hatten kaum Zug zum gegnerischen Tor, Geschiebe in der neutralen Zone wurde serviert. Viele Fans mutmaßten: „Die Haie passen sich aber schnell dem schwachen Niveau der Gäste an .

. .

“ So fiel das 2:0 der vierten Linie in Person von Thomas Mader fast aus heiterem Himmel. Das 1:2 durch den Finnen Kallionkieli war nicht minder überraschend – ihm wurde zu viel Zeit und Raum zum Schuss geboten. Dazu gesellte sich auch noch Pech bei Keeper Jakob Brandner bei dessen Saison-Premiere , welches Prodinger zum Ausgleich Anfang zweites Drittel nützte. Wer hoffte, dass die Haie nun einen Gang höher schalten würden, wurde enttäuscht.

Zwar brachte Brett Davis nach einer Einzelaktion sein Team erneut in Führung – aber es blieb alles biederes Stückwerk. Und die Truppe von Ryan Kinasewich quälte sich weiter – weil die Vorarlberger sieben Sekunden nach der zweiten Drittelpause erneut zuschlugen.

Dass es trotz aller Widrigkeiten doch noch ein Tiroler Happyend gab, lag zum einen an den Volleykünsten von Routinier Lukas Bär: Der 29-Jährige nahm einen Pass von Witting schlecht mit, doch aus der Luft traf er zum 4:3. Zum anderen an Kevin Macierzynski, der einen Schuss von Philipp Lindner von der blauen Linie unhaltbar abfälschte. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder.

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