Prinzessin Dianas Bruder Charles Spencer hat in seinen neuen Memoiren „Swan Song – Diana, meine Schwester“ niedergeschrieben, wie er sich an die Zeit ...
Fast 30 Jahre nach dem Tod von Prinz essin Diana werden alte Wunden aufgerissen: Ihr Bruder Charles Spencer rechnet in seinen neuen Memoiren „Swan Song – Diana, meine Schwester“ mit dem britischen Königshaus ab.
Besonders hart teilt der Earl gegen den heutigen König Charles III. aus. Prinzessin Dianas Bruder Charles Spencer hat in seinen neuen Memoiren „Swan Song – Diana, meine Schwester“ niedergeschrieben, wie er sich an die Zeit nach dem Tod von Prinzessin Diana erinnert. Nicht gut wegkommt dabei der heutige König Charles. Der 9.
Earl of Spencer legt ihm nach fast 30 Jahren Zitate in den Mund, die diesen als gefühllos und selbstsüchtig darstellen. Angeblich hätte der heute 77-Jährige in einem hitzigen Telefonat nach Dianas Tod gesagt, man werde sich bald sowieso nicht mehr an sie erinnern. Bei anderer Gelegenheit wäre der König zu „sachlich“ gewesen, dann wieder zu enthusiastisch.
Der Graf will damals herausgehört haben, Charles hätte nach dem Tod seiner Ex-Frau geklungen, als hätte er gerade im Lotto gewonnen und sei erleichtert gewesen, endlich seine große Liebe heiraten zu können. Viele Royal-Experten und ehemalige Hofmitarbeiter reagierten inzwischen empört auf die Vorwürfe von Dianas Bruder Charles Spencer gegen den an Krebs erkrankten König Charles.
Hinter dem Buch vermuten sie weniger den Wunsch, das Andenken der 1997 bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Prinzessin Diana zu bewahren, deren Tod sich im kommenden Jahr zum 30. Mal jährt. Stattdessen wird spekuliert, dass finanzielle Gründe Rolle bei der Veröffentlichung der brisanten Enthüllungen spielen könnten. Erst Anfang 2026 ließ sich der 62-Jährige von seiner dritten Ehefrau scheiden.
Die Trennung soll ihn Millionen gekostet haben. Dazu kommen die gewaltigen Unterhaltskosten für Althorp House, den riesigen Familienbesitz der Spencers. Der Buckingham-Palast reagierte bereits am Mittwochabend überraschend deutlich auf die brisanten Passagen aus Charles Spencers neuem Buch. In einer seltenen Stellungnahme erklärte der Hof: „Auch wenn wir Bücher grundsätzlich nicht kommentieren, ist sich Seine Majestät bewusst, dass die Trauer um ein Geschwisterteil Erinnerungen verändern, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und Ereignisse mit der Zeit anders erscheinen lassen kann.
“ Auch im Umfeld des Königs stößt Spencers Darstellung auf Unverständnis. Insider betonen, dass sie den heutigen Monarchen damals völlig anders erlebt hätten. Charles sei nach Dianas Tod zutiefst erschüttert gewesen und habe unter dem Verlust der Mutter seiner Söhne sichtbar gelitten. Ein Vertrauter sagte der britischen Zeitung „The Sun“: „Jeder, der Charles damals erlebt hat oder die Bilder und Fernsehaufnahmen von jener Zeit kennt, weiß, dass er ein Mann in tiefer Trauer war.
“ Die Darstellung eines gefühlskalten oder gar erleichterten Ex-Ehemanns entspreche deshalb nicht dem Eindruck, den viele Wegbegleiter von ihm in den Tagen nach Dianas Tod gewonnen hätten. „Sie werden sich daran erinnern, dass er entgegen dem Protokoll darauf bestand, dass ein königliches Flugzeug ihren Sarg transportieren sollte, und dass er sogar selbst nach Paris reiste, um mit ihr zurückzukehren.
“ Der britische König hat die Anschuldigungen seines Ex-Schwagers zurückgewiesen: Seine Majestät bewusst, dass die Trauer um ein Geschwisterteil Erinnerungen verändern, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und Ereignisse mit der Zeit anders erscheinen lassen kann. “Auch sei es der damalige Prince of Wales gewesen, der auf ein königliches Begräbnis für die Mutter seiner Kinder bestanden habe.
„Er setzte sich entgegen allen Protokollen dafür ein, dass Diana ein feierliches Begräbnis erhielt, weil sie die Mutter des zukünftigen Königs war und um der überwältigenden öffentlichen Trauer Rechnung zu tragen. “ „Das Filmmaterial und die gezeigten Handlungen sprechen für sich, und man muss sich fragen, warum diese Anschuldigungen jetzt auftauchen und ob sie aus finanziellen Gründen verbreitet werden.
“In weiteren Buchpassagen behauptet Charles Spencer, dass seine Schwester Charles vor der Hochzeit verlassen wollte, nachdem sie ein Armband gefunden hatte, das Charles für Camilla gekauft haben soll. Mittlerweile glaube er, dass Diana an ADHS gelitten habe und sich mehr als einmal in ihrem Leben von der höchsten Spitze der Kreidefelsenküste stürzen wollte. In dem Buch nennt er seine Schwester „Duch“, sein Kosename für sie, während sie ihn Carlos genannt haben soll.
Auch auf die Zeit vor der Scheidung geht der Graf ein. In seinen Erinnerungen hätte ein Gespräch stattgefunden, in dem Diana ihn über ihre Scheidungspläne informierte.
„Carlos, mein Mann ist in seinen Kammerdiener verliebt“, soll die Prinzessin ihm damals leise gesagt haben. Spencer beschreibt, dass er daraufhin nur noch schlucken konnte.
Schließlich habe er geantwortet: „Nun, dann hast du wohl wirklich keine andere Wahl.
“ Spencer schreibt auch darüber, dass Königin Elizabeth II.ihm angeboten habe, posthum den Königliche-Hoheit-Titel von Diana zu reaktivieren, der ihr bei der Scheidung von Charles weggenommen wurde. Diese habe er aber abgelehnt. Am unverzeihlichsten ist für ihn aber offenbar nach wie vor, dass das Königshaus damals darauf bestanden hat, dass Dianas Söhne, Prinz William mit 15 und Prinz Harry mit seinen 12 Jahren mit Prinz Philip, Prinz Charles und ihm selbst hinter dem Sarg hergehen sollten.
Ein Bild, das Geschichte schrieb: Beim Trauerzug für Prinzessin Diana am 6. September 1997 gehen Prinz Philip, Prinz William, Earl Spencer, Prinz Harry und König Charles gemeinsam hinter ihrem Sarg her.
„Prinz Charles bestand darauf“, schreibt er laut britischen Medien, die aus dem Vorabdruck der „Daily Mail“ zitieren. „Angesichts seiner Gefühle für Diana ist das schwer nachzuvollziehen.
Außerdem erwartet man von einem Ex-Partner normalerweise nicht, dass er bei der Beerdigung des verstorbenen Ehepartners als Haupttrauergast fungiert. Aber er blieb unnachgiebig.
“ Ein Privatsekretär der Königin hätte ebenfalls darauf gedrängt, dass die Buben mitgehen. Spencer dazu: „Dies geschah aus der Befürchtung heraus, dass Charles, wenn er allein ginge, von Passanten beschimpft werden könnte. Dem Komitee war klar, dass die Anwesenheit von William und Harry sicherlich Beleidigungen verhindern würde.
“ Die Söhne von Prinzessin Diana, Prinz William und Prinz Harry, haben keine Stellnahme zu der Veröffentlichung abgegeben. Es heißt aber, dass Prinz Harry, der im Sommer bei seinem Onkel zu Gast war und gemeinsam mit seiner Frau Herzogin Meghan und den Kindern Lilibet und Archie das Grabmal von Diana in Althorp besucht haben, informiert war, das Buch aber nicht vorab gelesen hätte. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder.
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