Ein tiefgreifender Einblick in die feingesteuerten Mikroben, die unsere Haut schützen, und die paradoxen Pflegeroutinen, die häufig ihre eigene Barriere zerstören. Julia Mösslacher aus Tirol erklärt die Auswirkungen von säurelinderndem, schittenden kosmetischen Produkten und diskutiert neue, mikrobiomfreundliche Ansätze und die Rolle ihrer Podcasts zur Aufklärung potenzieller Zuhörer,
Unsere Haut ist ein komplexes Ökosystem, das durch Milliarden von Mikroorganismen belebt wird. Diese mikroskopische Gemeinschaft schützt uns vor schädlichen Bakterien und unterstützt das Immunsystem, doch die modernen Hautpflege gewohnheiten stellen ihr oftmals eine Herausforderung dar.
Hautpflege und Mikrobiom im Gleichgewicht
Viele Menschen benutzen täglich Reinigungsschaum, Talgreiniger, aggressive Peelings und ein Übermaß an feuchtigkeitsspendenden Cremes. Obwohl die Idee, die Haut zu reinigen, reinigert und zu nähren, gut erscheint, entfernen diese Produkte oftmals die natürlichen Schutzfaktoren - den sogenannten Filamentepflegefilm - das die Mikroorganismen für ihre Arbeit benötigen. Damit wird die feine Balance aufs falsche Ende gebracht und die Haut reizt sich selbst.
Die Tiroler Pharmazeutin Julia Mösslacher erklärt in "Gut zu wissen", dass das Hautmikrobiom aus einer Vielzahl von Bakterien, Pilzen, Viren und Protisten besteht. Trotz jahrzehntelanger Forschung ist das Gleichgewicht zwischen diesen Mikroben noch nicht vollständig verstanden, weshalb die Hautpflegeindustrie immer noch auf überholte Annahmen zurückgreift. Mösslacher betont, dass die meisten alltaglichen Produkte die ph‑Werte, Natrium- und Kaliumverhältnisse der Haut stark verändern.
Probiotische Pflege für die Hautbarriere
Durch die Erhöhung des pH-Werts und das Eindringen von Tensiden in die Hautschichten wird das Mikrobiom kaputt und das Risiko für Rötungen, Trockenheit, Ekzeme und sogar allergische Reaktionen steigt. Es gibt jedoch schon jetzt Entdeckungen, wie man die Hautpflege an das Mikrobiom anpassen kann. Mikrostarterprodukte, die probiotische Bakterien enthalten, oder natürliche Öle, die nicht den pH-Wert verändern, erzielen eine Verbesserung der Hautbarriere und reduzieren Reizungen.
Mösslacher arbeitet derzeit mit Professorin der Universität Innsbruck an einem Studienfeld, das probiotische Mitteln die Möglichkeit bietet, nicht nur die Haut zu reinigen, sondern mit ihr zu arbeiten und ihr Hintergründe zu verstehen. Gleichzeitig motiviert sie Menschen, ihre Hautauszugsforschung an neue Wege zu bewegen, weil diese neue Technologie nicht nur die Hautbarriere stärkt, sondern auch die Empfindlichkeit reduziert, das typische Rötungs-vor-Druck-Chemische zu reduzieren.
Mikrobiom schonende Hautreinigung bewusst wählen
Abschließend stellt die Podcast‑Serie die Verantwortung von Einzelpersonen in den Fokus: Man sollte sich bewusst dafür entscheiden, eine Hautpflege zu wählen, die die Beeintragung des Mikrobioms nicht unterbricht. Das bedeutet nicht, weniger zu reinigen, sondern die reine Kultur zu wählen. Aufsttracking ob das Ökosystem noch funktioniert, nicht eingetreten sehen. Mösslacher spricht in der Podcast‑App Alexandra Kromusist zum Thema mit gutem Kennmus, wie er entdeckt hat welche Mikroorganismen auf unserer Haut mit denen geführt.
Zusammengefasst ist: Vielleicht gut legit Klarheit geben über die Hautpflege, die Rückkehr zu den Grundlagen, die Werkzeuge und das ATP, das hilft.
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