Rache für Waffenlieferungen?: Cyber-Attacken legen deutsche Homepages lahm
Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zufolge handelte es sich um sogenannte Distributed denial-of-service -Angriffe. Dabei werden Webseiten mit Aufrufen geflutet, bis die Server abstürzen. "Derzeit sind einige Websites nicht erreichbar", teilte die Behörde mit.
Die Angriffe auf die Seiten der Bundesverwaltung seien größtenteils abgewehrt worden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beobachtete nach eigenen Angaben bislang keine Angriffe auf ihre Systeme. "Die IT-Abteilung ist in erhöhter Alarmbereitschaft und steht mit den relevanten externen Partnern im Austausch.""Killnet" bezeichnet sich selbst als eine Gruppe von "Hacktivisten".
Auf Telegram schrieb "Killnet" - neben einigen Schimpftiraden gegen die Ukraine - Deutschland unterstütze das Land "offen mit Geld und Waffen. Und wir haben bereits gesagt, dass wir mit allen verfügbaren Mitteln kämpfen werden [...] wir werden ihnen das Leben schwer machen." Der US-Cybersicherheitsfirma Mandiant zufolge hat "Killnet" Verbindungen zu einer anderen Hackergruppe namens Xaknet, die nach eigenen Aussagen in die Rechner mehrerer ukrainischer Organisationen eingedrungen ist. Xaknet werden Kontakte zu russischen Geheimdiensten nachgesagt. Auf der anderen Seite erklärte die bekannte Hacker-Gruppierung "Anonymous" "Killnet" einige Wochen nach dem Angriff auf die Ukraineden "Cyber-Krieg".
DDoS-Attacken gelten als technisch simple Angriffe, die häufig von "Hacktivisten" eingesetzt werden. Dabei nehmen Gruppen einzelne Internet-Seiten aufs Korn, um auf bestimmte Themen aufmerksam zu machen. In der Regel bleiben die internen IT-Systeme eines Unternehmens davon unberührt und es werden auch keine Daten abgezogen.
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