Wenn Niederösterreich wählt, wählt Österreich. Kurze Rekapitulation langer Entwicklungen mit Kickl als möglichem Kanzler. Leitartikel von Christian Rainer (chr_rai)
Am kommenden Wochenende wird in Niederösterreich ein neuer Landtag gewählt. Das mag für Außenstehende unspektakulär klingen. Aber vermutlich gibt es unter den Leserinnen und Lesern dieses Textes niemanden, auf den das Partizip „außenstehend“ zuträfe. Wir wissen, dass Johanna Mikl-Leitner, die sich hier bewähren muss, die mächtigste Funktionärin der Volkspartei ist.
Wen wählen? Ich bin sehr, sehr weit davon entfernt, hier eine Wahlempfehlung abzugeben . Einige Qualitätsmedien wie die „New York Times“ tun das übrigens regelmäßig; ich tat es gelegentlich, wenn viel auf dem Spiel stand. Ich empfehle aus demokratiepolitischen Überlegungen bloß dringend, grundsätzlich vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Konzentrieren wir uns daher auf indirekte Auswirkungen – meinetwegen auch auf den Kaffeesud, der da zu lesen sein wird! Wir landen sofort in der Bundespolitik und in der Folge bei der Zukunft der Republik. Beginnen wir wiederum bei der ÖVP! Da dreht sich alles um die magische Zahl „4“. Bleibt man über 40 Prozent , kann sich die Partei argumentativ irgendwie durchwursteln. Von 39,9 Prozent abwärts gerät hingegen die Parteispitze in Diskussion. Freilich nicht jene in St.
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