Carsten Maschmeyer widerspricht dem Vorwurf, die Generation Z sei faul. Der Unternehmer kritisiert pauschale Urteile über junge Beschäftigte und die Boomer.
Der Unternehmer Carsten Maschmeyer weist die Behauptung zurück, die Generation Z sei weniger leistungsbereit. In einem Instagram-Post kritisiert er das Schubladendenken zwischen den Generationen.
„Die Gen Z hat ein Problem: Es sind die Boomer“, schreibt Carsten Maschmeyer in seinem jüngsten Instagram-Post. Dabei bezieht sich der Unternehmer auf Vorwürfe, mit denen junge Menschen im Berufsleben immer wieder konfrontiert würden. Ob beim Sonntagsessen, in der Kaffeeküche oder in Chefetagen – Angehörige der Generation Z müssten sich vielerorts den Vorwurf anhören, nicht arbeiten zu wollen, schreibt Maschmeyer. Obwohl er selbst altersmäßig zur Babyboomer-Generation zählt, widerspricht er dieser Einschätzung deutlich.
Maschmeyer: Leistung hängt nicht nur von Arbeitszeit ab Nach Ansicht des Unternehmers haben sich die Erwartungen vieler junger Beschäftigter an die Arbeitswelt verändert. Die Generation Z lege Wert auf flexible Arbeitszeiten und einen gesunden Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben. Daraus eine mangelnde Leistungsbereitschaft abzuleiten, sei laut Maschmeyer jedoch ein Trugschluss.
„Leistung, Ehrgeiz und Einsatz bleiben entscheidend für beruflichen Erfolg“, schreibt er. Diese würden sich allerdings „nicht allein an Arbeitszeit oder Überstunden“ bemessen. Maschmeyer warnt zugleich davor, einen Generationenkonflikt zu konstruieren. Eine ganze Generation als faul zu bezeichnen, werde den Menschen nicht gerecht, schreibt er.
Seiner Einschätzung nach gebe es in jeder Generation fleißigere und weniger fleißige Menschen. Wer jungen Menschen mit Vorurteilen begegne, riskiere, sie zu demotivieren, statt ihr Potenzial zu fördern.
„Natürlich sind nicht die Boomer das Problem“ Am Ende seines Beitrags relativiert der Unternehmer auch die provokante Überschrift. „Ach ja: Natürlich sind nicht ‚die Boomer‘ das Problem! Das wäre genauso falsch. Das Problem ist das Schubladendenken“, schreibt Maschmeyer.
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