CampusVäre eröffnet umgebaute Halle 4 in Dornbirn

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CampusVäre eröffnet umgebaute Halle 4 in Dornbirn
Campusväre, Dornbirn, Kreativwirtschaft

Die 12.000 Quadratmeter große CampusVäre am Campus V in Dornbirn ist um eine neue Halle erweitert worden. Halle 4 bietet auf 4.500 Quadratmetern Platz für rund 150 Menschen und Unternehmen. Neben flexiblen Büroeinheiten, Arbeitsräumen und Studios entstanden zwei Gastronomiebetriebe, Veranstaltungsflächen und ein begrüntes Atrium. Die Stadt investierte rund 4,5 Millionen Euro in den Umbau. Dabei wurde die bestehende Industriehalle weitgehend erhalten und mit einer modularen Holzstruktur ergänzt. Wiederverwendete Materialien, ein Gründach und Holz aus dem Dornbirner Stadtwald unterstreichen den nachhaltigen Ansatz. Das aus Architekt Johannes Kaufmann und Partner sowie der Leitung von Sebastian Knopp entwickelte Konzept wurde am 1. Oktober offiziell eröffnet.

Auf einer Gesamtfläche von 12.000 Quadratmetern in sechs Hallen entsteht am Campus V seit 2021 ein Standort für Kreativwirtschaft, Innovation, Kunst und Kultur. Die Halle 4 erweitert dieses Angebot um 21 flexibel mietbare Büroeinheiten, Arbeitsräume und Studios.

Nach Angaben der CampusVäre bietet die neue Halle Platz für rund 150 weitere Menschen und Unternehmen. Zusätzlich wurden zwei Gastronomiebetriebe, Veranstaltungs- und Workshopflächen sowie ein begrüntes Atrium eingerichtet. Die Stadt Dornbirn investierte den Angaben zufolge rund 4,5 Millionen Euro in den Umbau. Rund 25 Unternehmen aus Vorarlberg waren demnach an den Arbeiten beteiligt.

Bei der Sanierung blieb die bestehende Bausubstanz weitgehend erhalten. In die Industriehalle wurde eine modulare Holzstruktur eingebaut, die vom Architekturbüro Johannes Kaufmann und Partner entworfen wurde. Leiter der Kreativbehörde Regensburg, Sebastian Knopp, als Impulsgeber bei der Eröffnung am 1. Oktober.

Für den Umbau wurden laut CampusVäre auch vorhandene Materialien wiederverwendet. Fenster der benachbarten Fachhochschule finden sich im Atrium wieder, Beton-T-Träger aus dem Dach wurden für die Eingangsstufen verwendet. Auch Mobiliar aus dem Materialteillager der CampusVäre wurde eingesetzt. Das verbaute Holz stammt laut den Angaben aus dem Dornbirner Stadtwald.

Auf dem Dach entstand zudem ein Gründach mit mehr als 30 Kräuter- und Pflanzenarten. Es soll unter anderem Regenwasser speichern und Lebensraum für Insekten bieten. Offiziell eröffnet wurde die Halle am Donnerstag von Dornbirns Bürgermeister Markus Fäßler, Landesrat Marco Tittler, Wirtschaftskammerpräsident Karlheinz Kopf und CampusVäre-Geschäftsführerin Bettina Steindl. v.l.n.r: Landesrat Marco Tittler, Dornbirns Bürgermeister Markus Fäßler, Wirtschaftskammer-Vorarlberg-Präsident Karlheinz Kopf, Architekt Johannes Kaufmann, CampusVäre-Geschäftsführerin Bettina Steindl und Erich Wutscher, Stadt Dornbirn.

Die Entwicklung der CampusVäre wird gemeinsam von der Stadt Dornbirn, dem Land Vorarlberg und der Wirtschaftskammer Vorarlberg getragen. Die Stadt ist Eigentümerin des Areals und Bauherrin der Halle 4. Bis Sonntag, 4. Oktober, lädt die CampusVäre zum „FEZ 26“.

Vorgesehen sind unter anderem Führungen durch das Areal, Ausstellungen, Workshops, Gespräche sowie ein Familienprogramm und gastronomische Angebote. Der Veranstalter kündigt für einen Teil des Programms freien Eintritt an. Das vollständige Programm ist laut Mitteilung online abrufbar. Weitere Projekte am Campus V Die Entwicklung des Areals geht unterdessen weiter.

Seit Ende September ist in Halle 1 eine Padel-Tennis-Anlage in Betrieb. In Halle 2 soll bis Ende 2026 eine private Bierbrauerei entstehen. Die CampusVäre beherbergt unter anderem das designforum Vorarlberg, Ateliers und Werkstätten für Kunst und Kulturproduktion, Präzisionstechnik Austria sowie ein Materialteillager.

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