Café Landtmann kümmert sich neu um Kaffeehauskultur: Matcha, Nachtleben und Zukunftsvision

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Café Landtmann kümmert sich neu um Kaffeehauskultur: Matcha, Nachtleben und Zukunftsvision
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Berndt Querfeld, Leiter des Café Landtmann, erläutert die neue Strategie für traditionelle Kaffeehauskultur in Wien. Von Matcha Latte über Keramikprojektive Lichtgestaltung bis hin zu modernen Abendprogrammen: Das Café soll weiterhin eine Anlaufstelle für Tradition und Innovation sein.

Der Tag des Kaffees hat in Wien wieder für Aufsehen gesorgt, als Berndt Querfeld, der Leiter des renommierten Café Landtmann, in einem exklusiven Interview mit uns Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und die Zukunft des klassischen Wien er Kaffeehaus stils gab.

Querfeld schildert die zunehmende Diversifizierung des Angebots, von traditionellen Melangen bis hin zu modernen Matcha-Latte, und erläutert die strategische Idee, das Café nicht nur als historische Institution, sondern auch als attraktiven Treffpunkt für jüngere Zielgruppen zu positionieren. Zunächst betont Querfeld die Bedeutung der Melange als zentralen Teil des Wiener Kaffeehauses, die trotz globaler Trends noch einen großen Anteil an Bestellungen ausmacht.

Preisgestaltung und neue Matcha-Option

Er gibt Einblick in die Preisgestaltung: Der Cappuccino, zubereitet mit italienischer Röstung, kostet 7,20 €, während die Melange 6,90 € kostet - eine Preisunterschied, die bewusst die Beliebtheit beider Kaffeevarianten ausgleicht. Gleichzeitig reflektiert er die Entscheidung, die Matcha-Option, die bereits zehn Jahre im Café verbracht hat, wieder auf die Winterkarte zu setzen.

"Matcha Latte war schon ein Symbol für die junge Generation, es wurde jedoch zwischenzeitlich entfernt. Jetzt kehrt er zurück", sagt er. Ein wichtiger Fokus des Interviews ist die Transformation des Cafés zu einer "Place to be" auch abends. Querfeld erzählt von einem neuen Lichtkonzept, das aus erschlossenen Projektionen an der Decke und einem Wendepunkt in der Lokalkonzeption besteht.

Die Atmosphäre wird mit Jazz, französischen Chansons, Hummerkipferl und Negroni kombiniert, um das Café Landtmann im Dunkeln zu einem Ort der Entspannung und des Austauschs zu machen. Dennoch betont er, dass das Kaffeehaus seinen Charakter behalten soll: "Wir müssen die DNA bewahren, aber die Moderne subtil integrieren, ohne dass dies aufdringlich wirkt.

Transformation zum modernen Treffpunkt

" Für das neue Abendprogramm plant er auch einen "Landtmann 2.0", bei dem das klassische Café-Look mit modernen Akzente und neuen Sitzmöbeln verknüpft wird. Querfeld steht auch die Frage offen, wie ein "Guckloch ins Grand Café von morgen" aussehen könnte - ein Konzept, das auf Risiko, Innovation und die Bewahrung eines kulturellen Erbes ausgerichtet ist. Zusätzlich thematisiert Querfeld die Notwendigkeit, den Konsumdruck zu reduzieren und das Café als Ort der Zeit- und Raumverweilen zu erhalten.

Er greift dabei auf die UNESCO-Zitate zurück, in denen betont wird, dass in Kaffeehäusern lediglich der Kaffee auf der Rechnung stehen sollte. Der Geschäftsführer weist darauf hin, dass Wien zahlen kann, wenn die Gastfreundschaft auf Qualität verlegt wird - und nicht nur auf Umsatz.

Die Interviewteilchen geben dabei einen Einblick in die weitreichenden Überlegungen, die in das neue Konzept einfließen, die von neuen Vorhängen im 1928-Stil bis hin zu einem innovativen Lichtkonzept reichen - alles in der Vision des traditionellen Kaffeehauses, das einen nachhaltigen, gleichzeitig modernen Raum für die verschiedenste Besucher*innen schafft. Die Meldung endet mit einem Hinweis auf die kreativen, humorvollen Herausforderungen, die mit dem Balancieren von Tradition und Moderne einhergehen.

Wien als Vorbild für Kaffeehauskultur

Querfeld ruft zum Ziel auf, dass Wien als wirksames Beispiel fungieren könne: Er betont die Bedeutung, dass Gastronom*innen die Gesellschaft brauchen, indem sie Räume schaffen, in denen sich Menschen versammeln, diskutieren, genießen und am Ende noch etwas über sich selbst reflektieren können. --- Die Kernbotschaft: Das Café Landtmann ambitioniert die Verschmelzung von traditionellen Kaffeehauswerten mit einem zukunftsorientierten Konzept, das junge Menschen anspricht, das Erlebnis abends neu definiert und gleichzeitig die kulturelle Identität des Wiener Kaffeehauses bewahrt.

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