Bündnis gegen Kürzungen: Sozialorganisationen fürchten Armutsanstieg in Wien

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Bündnis gegen Kürzungen: Sozialorganisationen fürchten Armutsanstieg in Wien
Sozialorganisationen, Wien, Budgetkonsolidierung

Angesichts drohender Budgetkürzungen durch den Fonds Soziales Wien haben 80 Sozialorganisationen das Bündnis "Wien bleibt anders" gegründet. Sie warnen davor, dass weitere Einsparungen die Lebensqualität der Wiener erheblich senken und zu mehr Armut und Obdachlosigkeit führen könnten, insbesondere da die Nachfrage nach sozialer Hilfe durch die jüngste Kürzung der Mindestsicherung bereits steigt.

Wien könnte erneut vor einer Budgetkonsolidierung stehen, die die Schwächsten der Gesellschaft trifft. Der Fonds Soziales Wien (FSW), der rund 170 Sozialorganisationen finanziert, könnte im dreistelligen Millionenbereich kürzen.

Martin Wurzenrainer vom Integrationshaus warnt vor schlimmen Folgen: Bereits dieses Jahr mussten Mitarbeitende gekündigt und Einrichtungen geschlossen werden. 80 Organisationen haben sich nun zum Bündnis "Wien bleibt anders" zusammengeschlossen, um die Stadt zu einem Dialog aufzufordern. Sie befürchten, dass weitere Kürzungen mehr Armut und Obdachlosigkeit zur Folge haben, da die Nachfrage nach sozialer Hilfe durch die kürzlich gekürzte Mindestsicherung steigt. Der FSW und die SPÖ-Stadtregierung bestätigen, dass Gespräche über Einsparungen laufen, geben aber keine Zahlen vor.

Das Bündnis fordert langfristige Planung, um den sozialen Zusammenhalt Wiens nicht zu gefährden

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