Der Bundeskanzler hat die im Nationalrat beschlossene Ausweitung der Spritpreisbremse mit einem Social-Media-Posting beworben, das ihn mit Sonnenbrille zeigt. Ab Oktober soll das Benzin um bis zu zwölf Cent pro Liter günstiger werden, nachdem die ÖVP, SPÖ und Neos dem Gesetz zugestimmt haben. Bevor die Maßnahme am 1. Oktober in Kraft tritt, muss noch der Bundesrat zustimmen.
Mit Sonnenbrille und dem Slogan „Just checking“ wirbt Bundeskanzler Christian Stocker für die Spritpreisbremse. Bundeskanzler Christian Stocker hat die am Montag im Nationalrat beschlossene Ausweitung der Spritpreisbremse mit einem Social-Media-Posting beworben.
Auf den veröffentlichten Bildern ist Stocker mit Sonnenbrille zu sehen. Dazu verweist er darauf, dass Tanken ab Oktober um bis zu zwölf Cent pro Liter günstiger werden soll, wie die „Kronen Zeitung“ am Dienstag berichtete. Der Nationalrat hatte die Erweiterung der Spritpreisbremse am Montag mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Neos beschlossen. Vorgesehen ist, dass die Mineralölsteuer im Oktober und November um bis zu 6,7 Cent je Liter gesenkt werden kann.
Gemeinsam mit einer Margenbeschränkung für die Mineralölwirtschaft könnten Benzin und Diesel laut Parlamentskorrespondenz um bis zu zwölf Cent pro Liter günstiger werden. Stocker schrieb laut „Krone“ auf Facebook, bei einer Tankfüllung von 50 Litern entspreche die Entlastung sechs Euro. In mehreren Bildmotiven griff der Kanzler den englischen Ausdruck „Just checking“ auf und verband ihn mit Botschaften zur geplanten Entlastung.
Der Trend, auf den sich der Kanzler bezieht, spielt damit, scheinbar beiläufig zu überprüfen, ob das Publikum eine bestimmte Botschaft oder Haltung teilt. Bevor die Gesetzesänderung mit 1. Oktober in Kraft treten kann, muss noch der Bundesrat zustimmen. Dessen Sitzung ist für Dienstag angesetzt.
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