Skigebiet Kasberg: Land Oberösterreich sichert mit bis zu 17 Millionen Euro den Betrieb. Zukunft der Beschneiung bleibt offen. Aktuelle Infos.
Oberösterreich macht bis zu 17 Millionen Euro für den Kasberg frei. Der Betrieb wird damit abgesichert, bei der Beschneiung bleiben Fragen offen. Aufatmen im Almtal: Die finanzielle Grundlage für die Zukunft des Skigebiets Kasberg in Grünau ist vorerst geschaffen.
Der oberösterreichische Landtag hat am Donnerstag beschlossen, dafür bis zu 17 Millionen Euro bereitzustellen. Laut Land sollen die Gelder nur dann fließen, wenn ein tatsächlicher und nachgewiesener Bedarf besteht. Bis zu zehn Millionen Euro sind für die Übernahme des Skigebiets, den laufenden Betrieb und notwendige Ersatzinvestitionen vorgesehen. Weitere bis zu sieben Millionen Euro können für Verpflichtungen rund um Personal, Rückbau und Rekultivierung verwendet werden.
Landeshauptmann Thomas Stelzer verweist auf die Bedeutung des Skigebiets für Familien, Schulen und Vereine in der Region:"Wir sichern den laufenden Betrieb und arbeiten gleichzeitig an einer langfristigen Lösung", so Stelzer. Die Übernahme selbst war zuletzt noch nicht endgültig unter Dach und Fach. Vor der Sitzung des Landtags waren laut politischen Parteien noch einzelne Bedingungen offen. Mit dem Millionen-Beschluss ist nun zumindest die Finanzierung abgesichert.
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Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter Ein entscheidender Punkt ist die Beschneiung. Die Planung eines neuen Konzepts ist zwar im Finanzrahmen berücksichtigt. Eine Garantie dafür, dass tatsächlich eine moderne Vollbeschneiung gebaut wird, gibt es derzeit aber noch nicht.
Auch bei der Gruppenumlaufbahn fehlt weiterhin eine nachhaltige Lösung. Aus ihrer Sicht braucht es Planungssicherheit, damit neue Investoren für das Almtal gewonnen werden können. Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Markus Achleitner kündigt nun die Ausarbeitung einer"zukunftsfähigen Beschneiung" an. Erst danach sollen Entscheidungen über weitere Investitionen fallen.
Bis dahin sollen die laufenden Betriebsabgänge innerhalb des beschlossenen Finanzrahmens gedeckt werden. Laut Achleitner werde"Schritt für Schritt" vorgegangen: Zunächst soll der Betrieb gesichert und gleichzeitig eine langfristige Perspektive erarbeitet werden. Der SPÖ-Landtagsabgeordnete Mario Haas sieht in der Übernahme laut ORF erst den Anfang. Er verlangt langfristige Planungssicherheit für das Almtal und erhöht den Druck auf Achleitner: "Wenn Landesrat Achleitner jetzt nicht liefert, geht sich ein Baustart für Lift und Beschneiungsanlagen vor der Landtagswahl nicht mehr aus.
Ich erwarte mir daher rasch einen klaren Zeitplan, wie ein tragfähiges Betriebskonzept in Umsetzung kommt und volle Transparenz gegenüber Region und Landtag", sagt Haas. Deutlich kritischer fällt die Reaktion der Grünen aus. Klubobmann Severin Mayr bemängelt vor allem die aus seiner Sicht weiterhin fehlende langfristige Lösung:"Es gibt kein langfristiges Konzept, keine Offenlegung der externen Prüfung. Es gibt viele ungeklärte Fragen und wieder einmal so ziemlich null Antworten von Landesrat Achleitner. Dafür gibt es keine Zustimmung der Grünen", sagt Mayr.
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