'Bike-Verrückte' kämpfen gegen 350.000-Euro-Pleite

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'Bike-Verrückte' kämpfen gegen 350.000-Euro-Pleite
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Insolvenz GS E-Bike GmbH: Die Kärntner Bike-Firma kämpft trotz 350.000 Euro Schulden um Fortbestand und setzt auf Sanierungsverfahren.

Die GS E-Bike GmbH in Fürnitz ist insolvent. Rund 350.000 Euro Schulden drücken das Unternehmen - der Betrieb soll aber weitergehen.

"Hier werkeln zwei absolute Bike-Verrückte mit unübertroffenem Fachwissen und grenzenloser Hingabe an allem, was zwei Räder hat", heißt es auf der Homepage der GS E-Bike GmbH. Jetzt allerdings müssen die Zweirad-Begeisterten an finanziellen Problemen"werkeln". Über das Vermögen des Unternehmens mit Sitz in Fürnitz wurde am Landesgericht Klagenfurt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Zusperren will die Firma nicht.

Laut Insolvenzantrag sind die Fortführung des Betriebs und der Abschluss eines Sanierungsplans vorgesehen. Die GS E-Bike GmbH betreibt seit 2021 einen Einzelhandel für Fahrräder sowie Sport- und Campingartikel. Geschäftsführer und Gesellschafter ist Bernhard Preglau. Aktuell sind im Betrieb ein Mitarbeiter und der Geschäftsführer selbst beschäftigt.

Auf der eigenen Homepage beschreibt das Unternehmen seine Leidenschaft so:"Willkommen bei GSEbike, wo Fahrräder nicht einfach nur verkauft oder repariert werden – sie werden gelebt!

"Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen? Bewegt dich ein anderes Thema?

Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unter Finanziell lief es zunächst gut. In den Jahren 2022 und 2023 konnte das Unternehmen Gewinne erzielen. 2024 gelang das nicht mehr. Als eine Ursache wird im Insolvenzantrag der Geschäftsverlauf genannt, der hinter den Erwartungen geblieben sei.

In den vergangenen beiden Jahren sei es außerdem nicht gelungen, das vorhandene Warenlager entsprechend umzuschlagen. Hinzu kommt laut Antrag ein deutlich gestiegener Konkurrenzdruck. Vor allem Onlinehändler und die Vielzahl an Servicestellen in Kärnten hätten sich negativ auf Preise und Margen ausgewirkt. Die Zahlen zeigen das Ausmaß der finanziellen Probleme.

Von den insgesamt rund 350.000 Euro Verbindlichkeiten entfallen laut Alpenländischem Kreditorenverband rund 129.000 Euro auf öffentliche Abgaben. Das Unternehmen will nun versuchen, aus der finanziellen Schieflage herauszukommen. Laut Insolvenzantrag soll das durch eine Neustrukturierung des Betriebs und seiner Schwerpunkte sowie eine geordnete Finanzstruktur gelingen.

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