Stadtsprachen gingen einst aus dem Volk hervor. Sie haben eigene Laute und Begriffe – Cockney sogar einen Reim-Slang. Soll sich Berlin ein Beispiel nehmen?
zu sprechen. In Berlin dagegen sieht man gerade im Innenstadtring, wo früher heftig berlinert wurde, einen Rückzug des heimischen Metrolekts. Eigentlich schade. Das Berlinische ist doch so typisch für die Stadt!
Berlinisch und Cockney: Beide haben eine ganz besondere Aussprache. Der Berliner sagt „Kopp“ statt „Kopf“, „Beene“ statt „Beine“, „büjeln“ statt „bügeln“, „det“ statt „das“. Beim Londoner Cockney-Akzent lässt man zum Beispiel das „t“ in der Mitte eines Wortes aus. Aus „water“ wird „wo’a“ , aus „butter“ wird „ba’a“. Eine „bottle of water“ wird zur „Bo’oh’o’wo’a“.Auch das „h“ wird weggelassen. Aus „head“ wird „ädd“.
Besonders spannend ist es aber dort, wo es um die Herkunft der Sprache geht. Und da findet man im Berlinischen Einflüsse aus vielen Quellen, unter anderem aus der einstigen Gaunersprache, Rotwelsch genannt. Mit Wörtern wie „ausbaldowern“, „ausklamüsern“, „mosern“, „Kohldampf“ oder „Moos“ . Man wollte sich eben früher frei austauschen können, ohne gleich von der Obrigkeit, der Polizei und anderen verstanden zu werden.
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