Berliner (42) isst Opioid-Gummibärchen und stirbt

Berlin Nachrichten

Berliner (42) isst Opioid-Gummibärchen und stirbt
Opioid-Toxidrom

In Berlin ist ein 42-Jähriger gestorben, nachdem er mutmaßliche Hasch-Gummibärchen gegessen hatte. Zwei weitere Menschen mussten mit schwersten ...

In Berlin ist ein 42-Jähriger gestorben, nachdem er mutmaßliche Hasch-Gummibärchen gegessen hatte. Zwei weitere Menschen mussten mit schwersten Vergiftungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die deutschen Behörden gehen davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt.

„Die Betroffenen erlitten unterschiedlich starke Vergiftungen mit einem Opioid-Toxidrom“, sagte die Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung zur Zeitung „B.Z. “. Der erste Vorfall hatte sich am 18. September ereignet.

An diesem Tag rückten Sanitäterinnen und Sanitäter in Berlin-Friedrichshain zu einer 30-jährigen Frau mit schweren Bewusstseinsstörungen auf. Kurz darauf zeigte ein 40-jähriger Mann an derselben Adresse identische Symptome. Die beiden sollen als THC-Produkte verkaufte Süßigkeiten gegessen haben, die gefährliche Opioide enthielten. Was genau in den Gummibärchen steckte, war zunächst unklar.

Die beiden wurden in ein Krankenhaus gebracht. Ärztinnen, Ärzte und Fachleute der Gesundheitsverwaltung wiesen darauf hin, dass die Symptome nicht dem typischen Erscheinungsbild eines reinen Cannabis-Konsums entsprachen, sondern vielmehr einer Opiatvergiftung geglichen hätten. Am 22. September ereignete sich schließlich der nächste Vergiftungsfall in Berlin.

Wegen eines Kreislaufstillstands wurde Alarm geschlagen. Die herbeigeeilten Notärztinnen und Notärzte kämpfen noch um das Leben eines 42-jährigen Mannes, doch die Wiederbelebungsversuche schlugen fehl. Nach ersten Ermittlungen hatte auch er die Gummibärchen mit Opioiden gegessen. Die Behörden gehen somit von einem Zusammenhang zwischen den drei Fällen aus.

Mögliche Symptome einer Opiatvergiftung sind unter anderem Bewusstseinsstörungen bis zu Bewusstlosigkeit, langsame oder aussetzende Atmung und extrem verengte Pupillen. Im schlimmsten Fall drohen Atemstillstand und Tod. Die beiden Überlebenden wurden mit Naloxon behandelt – einem Medikament, das die Wirkung von Opioiden wie Fentanyl und Heroin oder Morphin wieder aufhebt. Die genauen Inhaltsstoffe der Gummibärchen werden jetzt untersucht.

Laut Fachleuten ist bisher kein Fall bekannt, in dem Cannabis allein zu einer tödlichen Vergiftung geführt hat. Die gefährlichen Süßwaren werden teils in gefälschten Verpackungen bekannter Marken verkauft. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum.

KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder derwidersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

krone_at /  🏆 12. in AT

Opioid-Toxidrom

 

Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Tigst Assefa gewinnt Berlin-Marathon trotz AchillessehnenrissTigst Assefa gewinnt Berlin-Marathon trotz AchillessehnenrissDie äthiopische Läuferin Tigst Assefa gewann den Berlin-Marathon in 2:11:04 Stunden, obwohl sie auf den letzten Kilometern einen Einriss der Achillessehne erlitt. Ursprünglich auf Weltrekordkurs liegend, musste sie ihre Pace nachgeben, kam aber trotz massiver Schmerzen über die Ziellinie. Der Rennleiter Mark Milde zeigte sich beeindruckt von der dramatischen Leistung.
Weiterlesen »

Nach Marathon-Drama: Berlin-Siegerin an Achillessehne operiertNach Marathon-Drama: Berlin-Siegerin an Achillessehne operiertHiobsbotschaft nach einem bitteren Marathonlauf: Die Äthiopierin Tigst Assefa muss eine Wettkampfpause von rund sechs Monaten einlegen.
Weiterlesen »

Achillessehnen-OP nach Marathon-Drama in BerlinAchillessehnen-OP nach Marathon-Drama in BerlinBerlin-Marathon-Siegerin Tigst Assefa ist nach ihrem sportlichen Drama vom Sonntag an der Achillessehne operiert worden. Das bestätigte ein Sprecher ...
Weiterlesen »

Kevin Mennen rechnet Feuerwehrschutz und Atemschutz bei Berlin-Marathon für Kinderherz in VerbindungKevin Mennen rechnet Feuerwehrschutz und Atemschutz bei Berlin-Marathon für Kinderherz in VerbindungKevin Mennen, Löschzugführer der Freiwilligen Feuerwehr Niederkrüchten, lief den Berlin-Marathon in Feuerwehrschutz und Atemschutzgeräten, um die Stiftung KinderHerz zu unterstützen, die Forschung und Versorgung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern fördert. Dieser Akt des Engagements zeigt, wie vereinen sportliche Leistung, Einsatz für die Feuerwehr und wohltätige Arbeit zusammen.
Weiterlesen »