In Bad Vöslau wurde eine 27-jährige Frau von ihrem 39-jährigen Lebensgefährten schwer verletzt. Als die Polizei eingriff, wurde der Angreifer erschossen. Die Frau schwebt in Lebensgefahr.
In Bad Vöslau wurde eine Frau von ihrem Partner schwer verletzt.
'Bitte geben Sie auf! ', hatte die Polizei den Verdächtigen noch angeschrien. Doch der 39-Jährige reagierte nicht auf die Aufforderung der Beamten und attackierte sie. Daraufhin wurde er von einem der Polizisten erschossen.
Der Einsatz forderte zwei schwer verletzte Opfer, die Frau wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Im Haus des Paares sitzt der Schock bei den Bewohnern tief. Eine 27-Jährige soll am Mittwochnachmittag, 16. September, von ihrem Lebensgefährten mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden sein.
Als die Polizei einschritt, fielen Schüsse. Der Angreifer wurde von einem Polizisten tödlich getroffen - ein zweiter Beamter wurde bei dem Versuch, den Mann zu überwältigen, schwer verletzt. Die Stichverletzungen der Frau gelten zwar als lebensgefährlich, sie dürfte aber überleben. In einem Gespräch schildert Andreas W. wie es zu dem tödlichen Polizei-Einsatz kam: 'Ich habe am Mittwoch gehört, wie die Lebensgefährtin in der Wohnung vom Mann geschrien hat: 'Hilfe!
Hilfe! Hilfe!
' Der Mann hat zur Frau zurückgeschrien: Du bist selbst schuld. Vielleicht ging es wieder um ihr Streitthema Untreue.
' Mehrere Bewohner reagierten sofort. 'Es haben ein paar Nachbarn die Polizei gerufen, ich habe auch 133 angerufen und die Situation geschildert. Zuerst kam aber nur eine Polizeistreife mit zwei Leuten', berichtet der Anrainer. Die Beamten hätten jedoch rasch Verstärkung angefordert.
Kurz darauf seien weitere Polizisten, Rettungskräfte und auch ein Hubschrauber vor Ort gewesen. Dann sei alles sehr schnell gegangen, Polizeikräfte liefen ins Haus, aus dem die Schreie gedrungen waren. Andreas W.: 'Ich habe dann die Polizisten zu dem Verdächtigen schreien hören: 'Bitte geben Sie auf!
' Aber das hat er scheinbar nicht. ' Kurz darauf fielen Schüsse aus einer Dienstwaffe. Der Mann, der eine Schere in der Hand gehalten haben soll, starb noch vor Ort. Wenig später sah der Nachbar, wie die schwer verletzte Frau blutüberströmt aus dem Haus getragen wurde.
Die 27-Jährige erlitt mehrere Stichverletzungen und wurde ins Spital gebracht. Laut bisherigen Ermittlungs-Infos dürfte aber eine Schere im Spiel gewesen sein. Ob der Tatverdächtige mit einem Messer oder der Schere zugestochen hatte, ist noch unklar. Über das Motiv rätselt der Nachbar.
Ganz überraschend sei die heftige Auseinandersetzung zwischen dem Paar für die Bewohner allerdings nicht gekommen.
'Es gab schon öfter Diskrepanzen zwischen den beiden und Schreiereien', sagt er. Das bestätigte am Mittwoch bereits ein anderer Nachbar. Auch mit der Polizei dürfte es schon früher Berührungspunkte gegeben haben. Sowohl die Frau als auch ihr Lebensgefährte haben Vorstrafen.
Im Zusammenhang mit den beiden soll es bereits zuvor Polizeieinsätze gegeben haben. Der 39-Jährige ist zudem vorbestraft, berichtet der 'Kurier': wegen Drogenbesitzes, Konsum und Drogenhandel, Eigentumskriminalität und Einbrüchen. Wurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten?
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Der Anrainer erzählt zudem, in der Gegend sei auch bekannt gewesen, dass der Mann schon einmal im Gefängnis gewesen sein soll. Der mutmaßliche Scheren-Angriff kommt für den Nachbarn des Verdächtigen unerwartet. Noch vor wenigen Wochen habe er ganz normal mit dem späteren Angreifer gesprochen: 'Ich habe diesem Mann sogar noch ein Bier im Gang ausgegeben.
' Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen. Ostergeschenke mitgebracht, dann feuert Mann auf Gattin Damit soll unter anderem geklärt werden, wie viele Schüsse tatsächlich abgegeben wurden, aus welcher Distanz gefeuert wurde und wie oft der Mann getroffen wurde. Der Polizei-Einsatz und der Schusswaffengebrauch werden ebenfalls untersucht. Wie 'ORF NÖ' berichtet, befindet sich der Polizist, welcher den Verdächtigen erschossen hat, aktuell nicht im Dienst.
'Man sieht noch immer die Blutspuren am Gang und auf der Treppe', sagt der Anrainer. Sie seien zwar notdürftig weggewischt worden - verschwunden ist der Schrecken für die Bewohner damit aber noch lange nicht. Quelle: eXXpress | 16.09.2020 23:20 Die APA-Story wird aktualisiert. nö-20091616 Copyright © 2023 by APA-Austria Presse Agentur All rights of publication, broadcasting, and reproduction reserved. (Sachdienlicher Hinweis: Die hier enthaltenen Informationen dienen nur zu Forschungszwecken.
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Bad Vöslau Polizeischuss Scherenangriff Lebensgefahr Gewaltverbrechen
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