Trotz anhaltender Differenzen in der Koalition und kurz vor Ablauf der Umsetzungsfrist der EU-Lohntransparenzrichtlinie führt Arbeitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) den Gesetzentwurf ein. Sie kritisiert die Koalitionspartner und betont die Dringlichkeit der Umsetzung. Offene Streitpunkte und mögliche Sanktionen für Unternehmen bleiben umstritten.
Die Umsetzung der EU- Lohntransparenzrichtlinie sorgt weiter für Diskussionen in der Koalition. Arbeitsministerin Korinna Schumann bringt das Gesetz nun trotz Unstimmigkeiten ein, weist Kritik zurück und teilt gegen die Koalitionspartner aus.
Im Interview spricht sie zudem über offene Streitpunkte und mögliche Strafen für Unternehmen. Am Sonntag verstreicht die Frist zur Umsetzung der Lohntransparenzrichtlinie. Sie haben zuletzt angekündigt, den Gesetzentwurf notfalls auch ohne Einigung der Sozialpartner einzubringen. Woran scheitert es?
Nach zweieinhalb Jahren Verhandlungen sind wir bereits ein großes Stück weitergekommen. Es gibt noch einige Punkte, die auf Sozialpartner-Ebene konnten. Für mich ist wichtig, dass wir die Fristen einhalten. Die Möglichkeit zur Umsetzung läuft mit 7.
Juni aus. Deshalb habe ich das Gesetz am Samstag in die politische Koordinierung gebracht. Ich bin überzeugt, dass wir die wenigen offenen Punkte dort lösen können, damit wir die Lohntransparenzrichtlinie zeitnah umsetzen. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder.
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