Die Fahrzeugschau zum Jubiläum der ÖBB lo(c)kte rund 1.200 Besucher an.
Der vergangene Samstag stand ganz im Zeichen der Bahn: Die ÖBB luden anlässlich des 100-jährigen Jubiläums zu einer Zugparade im Gleisbereich zwischen Bahnhof und Eisenbahnmuseum Heizhaus ein.
Nicht nur für eingefleischte Eisenbahnfans war das Event ein Highlight: Für ÖBB-CEO Andreas Matthä war die Parade ein „Herzensevent“. Die ÖBB und das Eisenbahnmuseum zeigten 40 Fahrzeuge der Gegenwart und der Vergangenheit. Darunter auch welche mit den kuriosesten Spitznamen.
Den Auftakt machte die laut Matthä immer noch amtierende Taurus-Weltrekordlok . Danach ging es abwechselnd durch alle Epochen weiter. Das Eisenbahnmuseum Heizhaus zeigte eine große Auswahl von Nostalgiefahrzeugen, darunter einige Dampfrösser, aber auch Diesel-und Elektrolokomotiven. Laut Museumskurator Rupert Gansterer hatte man sich schon monatelang auf diese Show vorbereitet und die Fahrzeuge auf Vordermann gebracht. Seitens der ÖBB wurde auch das Neueste vom Neuesten vorgestellt: Etwa ein in Österreich gebautes Hilfsfahrzeug, aufgrund seiner vielen Funktionen auch „Schweizer Messer“ genannt. Es kann für Gleis- und Oberleitungsarbeiten eingesetzt werden, fährt akkubetrieben und ist mit drei Arbeitsbühnen, einem Kran und vielem mehr ausgestattet.
Die Tickets für die Show waren binnen weniger Tage ausverkauft und viele waren sich einig, dass es in den nächsten Jahren ein solches Event nicht mehr geben wird.