Eigentlich wollte sich Alex Lowes schonen und seine Schulterverletzung auskurieren, den Wintertest in Jerez wollte sich der Kawasaki-Pilot aber nicht entgehen lassen. Es lief besser als erwartet.
Im FP3 beim Saisonfinale der Superbike-WM 2021 in Indonesien stürzte Alex Lowes mit einem Highsider in Kurve 16. Beim harten Aufprall auf den Asphalt riss das Band in der rechten Schulter, welches das Schlüsselbein mit dem Schulterdach verbindet. Auf die Rennen auf dem Mandalika Circuit musste der Kawasaki-Pilot verzichten, so wie vorher bereits mehrere Rennen wegen früherer Verletzungen.
Den Wintertest in Jerez hatte der 31-Jährige eigentlich für sich abgehakt, denn es steht sogar eine Operation an der Schulter im Raum. Überraschend trat der Engländer aber doch an, um neue Teile zu bewerten. Kawasaki testete am Mittwoch und Freitag dieser Woche in Jerez, zeitgleich mit BMW und Honda.
«Es war ein positiver Test für mich. Am Freitag hatten wir einen tollen Tag und haben alle Kästchen auf unserer Liste abgehakt», berichtete Lowes. «Ich habe den Ingenieuren viel Feedback zu einigen der neuen Teile gegeben, sodass wir im Januar beim nächsten Test hoffentlich wieder einen guten Schritt machen.»
Kawasaki hat nicht kommuniziert, wie viele Runden Lowes im Laufe der zwei Testtage absolvierte. Da man den WM-Achten aber bereits in Zivilkleidung gesehen hat, während Jonathan Rea weiter testete, waren es wahrscheinlich deutlich weniger als bei seinem Teamkollegen. Als schnellste Runde wurde für Lowes eine 1:39,865 min notiert, gut eine Sekunde langsamer als Rea.
«Natürlich ist meine körperliche Verfassung nicht zu 100 Prozent, umso überraschter bin ich von den Rundenzeiten. Es war gut für mich, den Zustand meiner Schulter zu überprüfen, was positiv war, aber es ist noch ein langer Weg», sagte Lowes. «Es war ein guter Test nach einer langen und schwierigen Saison für mich, mit einigen Verletzungen und ohne die gewünschten Ergebnisse.
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