Der in Wien geborene Albert Rueprecht hinterlässt ein beeindruckendes Erbe als Bühnen- und Filmschauspieler. Von seinen Anfängen am Akademischen Gymnasium bis zu seiner langen Karriere in der Josefstadt bewies er stets sein Können in diversen Rollen.
Albert Rueprecht spielte mehr als vier Jahrzehnte am Theater in der Josefstadt und war in verschiedensten Rollen in TV und Film zu sehen. Mehr als vier Jahrzehnte war Albert Rueprecht in verschiedensten Rollen am Theater in der Josefstadt zu sehen.
Er wirkte in rund 50 Filmen und gut 50 TV-Produktionen mit. Nun ist der Bühnen- und Filmschauspieler im Alter von 97 Jahren gestorben, wie der „Kurier“ am Samstagabend im Rahmen eines Nachrufes berichtete. Am 24. Juli 1929 in Wien geboren, sammelte Rueprecht bereits am Akademischen Gymnasium bei einer Schulaufführung von Ferdinand Raimunds „Alpenkönig und Menschenfeind“ seine ersten Theatererfahrungen.
Nach dem Abschluss der Handelsakademie besuchte er das Reinhardt-Seminar und erhielt 1951 erste Engagements am Parkring- und am Bürgertheater, bevor er 1953 in Hermann Bahrs „Krampus“ am Theater in der Josefstadt debütierte. Ein Jahr später wirkte Rueprecht auch als „Ferdinand“ in Schillers „Kabale und Liebe“ am Volkstheater mit. 1955 stand er schließlich bei der historischen Wiedereröffnung des Burgtheaters in Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende“ auf der Bühne.
In seinen vielzähligen Rollen in Filmen und TV-Produktionen, die er ab 1953 anging, vermittelte er zumeist das Flair altösterreichischer Grandezza in Uniform oder Gehrock. Unter anderem war der Schauspieler im „Ringstraßenpalais“, den „Kaffeehausgeschichten“ sowie der Roth-Verfilmung „Radetzkymarsch“ zu sehen. In der Josefstadt spielte Rueprecht indes in Produktionen wie Horvaths „Geschichten aus dem Wienerwald“ , Nestroys „Höllenangst“ sowie den Shakespeare-Produktionen „Wie es euch gefällt“ und „Was ihr wollt“ .
In Eugene Labiches Komödie „Das Sparschwein“ war er als Kellner im Einsatz, an der Burg stand er als „Professor Bernhardi“ auf der Bühne und in Mörbisch als Kaiser Franz Joseph im „Weißen Rössl“. Im Juni 2000 verabschiedete sich Rueprecht nach über vier Jahrzehnten vom Theater in der Josefstadt. Es sollten noch einzelne Auftritte folgen. Zuletzt lebte Rueprecht im Hilde-Wagener-Künstlerheim in Baden.
Verheiratet war er u.a. mit der im Jahr 2000 verstorbenen Schauspielerin Ellen Umlauf.
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