Niederländische Touristen werden an Flughäfen und Bahnhöfen oft zu teuer für ihre Taxifahrten. Die Regierung empfiehlt, den Höchstpreis zu kennen und den Taxameter zu überprüfen, um sich vor Preisabsprachen und Wucher zu schützen.
Wer derzeit mit dem Zug oder Flughafen in die Niederlande reist, erlebt an den Taxiständen eine unangenehme Überraschung. Immer mehr Urlauber berichten, dass sie dort auf eine besonders dreiste Betrugsmasche stoßen.
Das Prinzip ist einfach: Du möchtest ein Taxi nehmen, aber die ersten Fahrer lehnen dich ab. Erst weiter hinten wird dir ein Platz angeboten - allerdings zu einem deutlich überhöhten Festpreis.verlangte ein Uber-Fahrer beispielsweise 40 Euro für eine Strecke, während ein reguläres Taxi dafür stolze 80 Euro kassierte. Die Behörden vermuten, dass es unter den Taxifahrern Absprachen gibt.
Tipp der Regierung gegen Abzocke
Die vorderen Taxis stehen im Sichtfeld der Kontrolleure und vermeiden daher Abzocke, indem sie Kunden an Kollegen weitergeben, die ungestört überhöhte Preise verlangen können. Um dich vor überhöhten Taxipreisen zu schützen, empfiehlt die niederländische Regierung klare Maßnahmen: ➤ Kenne den gesetzlichen Höchstpreis - für sieben Kilometer in 15 Minuten liegt dieser bei maximal 34,30 Euro. ➤ Bestehe beim Einsteigen darauf, dass der Taxameter eingeschaltet wird, und fordere am Ende der Fahrt immer eine Quittung.
Nicht nur Warnungen, sondern auch Rügen gibt es mittlerweile für Touristen: Eine Niederländerin äußerte sich verärgert über die vielen Vorwürfe und Anschuldigungen gegen die Taxibranche.
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