Eine Befragung von 2.100 Managern in sieben EU-Staaten zeigt, dass 83 Prozent der Unternehmen regulatorische Vorgaben als Hindernis für Investitionen in Digitalisierung, Expansion und Ausbildung ansehen. Besonders hohe Compliance-Kosten verzeichnen Betriebe in Deutschland und Schweden.
Eine Befragung von 2.100 Managern zeigt, wie stark regulatorische Vorgaben Unternehmen belasten. 83 Prozent sehen darin ein Hindernis für Investitionen – besonders bei Digitalisierung, Expansion und Ausbildung.
In einer Umfrage der Stiftung Familienunternehmen in sieben EU-Staaten gaben 83 Prozent der Betriebe an, regulatorische Belastungen würden ihre Investitionen in wichtigen Bereichen hemmen. Fast alle Unternehmen in großen europäischen Ländern fühlen sich von zu starker Bürokratie ausgebremst. In einer Umfrage der Stiftung Familienunternehmen in sieben EU-Staaten gaben 83 Prozent der Betriebe an, regulatorische Belastungen würden ihre Investitionen in wichtigen Bereichen hemmen.
Das gehe zulasten der Digitalisierung und IT, der Expansion in neue Märkte, der eigenen Infrastruktur und der Ausbildung der Mitarbeiter. Die sogenannten Compliance-Kosten, um sich rechtskonform zu verhalten, übersteigen bei besonders vielen Unternehmen in Deutschland und Schweden die Marke von sieben Prozent des Umsatzes, nämlich bei 34 beziehungsweise 28 Prozent der befragten Firmen. Für die Studie wurden 2.100 Manager, rund 80 Prozent davon Familienunternehmen aller Größen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Polen und Schweden befragt.
An das EU-Versprechen, bei der Bürokratie für Entlastung zu sorgen, glauben nur wenige Firmen, am wenigsten in Deutschland. Nötig sind aus Sicht der Manager schnellere Genehmigungsverfahren, niedrigere Arbeitskosten, flexiblere Arbeitsmärkte und mehr Wachstum. Das könnte dann zu mehr Investitionen führen. Wettbewerbsfähige und besser verknüpfte Energiemärkte nennen vor allem größere Unternehmen als entscheidend.
Regulierung Investitionen Compliance Digitalisierung EU-Bürokratie
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