Biontech schließt drei Werke in Deutschland: 1800 Jobs betroffen, schwieriges Marktumfeld, Führungswechsel und Zukunftspläne angekündigt.
Frankenstein, Rhino: Deshalb liegen jetzt viele im Bett Betroffen sind die Werke im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein, im hessischen Marburg und in Tübingen in Baden-Württemberg. In Tübingen soll Ende 2027 Schluss sein, in Marburg Anfang 2028 und in Idar-Oberstein Ende 2028.
Um die Standortschließungen sozialverträglich zu gestalten, wurden laut Biontech mit dem Konzernbetriebsrat ergänzende Abfindungskonditionen vereinbart. Details dazu nannte das Unternehmen nicht. In dem Marburger Werk wurden bislang Covid-19-Impfstoffe auf mRNA-Basis hergestellt. Bei dem Standort in Tübingen handelt es sich um den Sitz von Curevac, den einstigen Konkurrenten im Rennen um einen Corona-Impfstoff, den Biontech 2025 übernommen hatte.
Biontech mit weltweit rund 7.200 Beschäftigten befindet sich seit Jahren in einem Wandlungsprozess. Im ersten Halbjahr 2026 stand unter dem Strich ein Minus von 1,35 Milliarden Euro. Sie wollen sich in einer neuen Firma namens Arife der Entwicklung von Medikamenten auf mRNA-Basis widmen. Neuer Vorstandschef bei Biontech wird ab Februar 2027
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