FC Red Bull Salzburg sieht sich vor grossen Umbaumaßnahmen, als einige Spieler ihren Stellenwart aufgrund schlechter Leistungen verlieren könnten. Von der aktuellen Squadaktik wird aufgrund der schlechten Saison, aufgrund der wackelnden Leistungen und aufgrund der Renovierung des Klubs durch RB Salzburg, fast die gesamte Mannschaft ausgetauscht werden.
Auf den FC Red Bull Salzburg kommt der größte Umbruch in der Klub-Geschichte zu. Nur die wenigsten Kicker sind für die kommende Spielzeit gesetzt, eine Vielzahl an Mitläufern und Bankerldrücker soll in der Sommer- Transferphase einen Abnehmer finden.
Geht man nach den Leistungen der vergangenen Monate, müssten die Verantwortlichen von RB Salzburg fast die komplette Mannschaft austauschen. Die Anhänger haben die Schnauze voll und fordern einen Neuanfang. Den wird’s geben – der einstige Serienmeister steuert auf den größten Umbruch der Bullen-Historie zu. Die „Krone“ zeigt, wer bleiben und wer gehen soll.
Christian Zawieschitzky verkörpert die Zukunft des Klubs. Der 19-Jährige hat erst vor kurzem verlängert und soll in den kommenden Jahren eine tragende Figur werden. Ihm wird zugetraut, Alexander Schlager als Nummer 1 abzulösen. John Mellberg wird ebenfalls großes Potenzial bescheinigt.
Bleibt er endlich verletzungsfrei, ist er für die Abwehrzentrale vorgesehen. Sota Kitano genießt intern hohes Ansehen, ist ein echter Teamplayer und zugleich einer der wenigen Kreativspieler. Bei Stefan Lainer ist angesichts seiner Verwurzelung in Salzburg und seines fortgeschrittenen Alters nicht von einem Transfer auszugehen. Auch sie bleiben: Tim Drexler, Anrie Chase, Soumaila Diabate, Yorbe Vertessen, Damir Redzic und Edmund Baidoo.
Klar ist jedoch, dass bei einem guten Angebot auch die Angesprochenen wechseln könnten. Ein Quartett ist bereits weg, viele weitere Spieler werden folgen. Gutes Geld soll Maurits Kjaergaard in die Kassa spülen, der Däne ist seit sieben Jahren hier und will den nächsten Schritt machen. Bei anderen müssen die Bullen Minusgeschäfte in Kauf nehmen.
Die zuletzt verliehenen Lucas Gourna-Douath und Bobby Clark haben in Salzburg keine Zukunft, können aber kaum zum Einkaufspreis abgegeben werden. Moussa Yeo und Aleksa Terzic wird kaum jemand eine Träne nachweinen, sollte ein passendes Angebot reinflattern. Mamady Diambou und Zeteny Jano fehlt schlicht die Qualität für die Bullen. Ebenfalls gehen kann Justin Omoregie, mit dem nach langer Verletzungsgeschichte nicht mehr geplant wird.
Bei zahlreichen Profis ist die Zukunft noch völlig offen – aus unterschiedlichen Gründen. Mads Bidstrup würde man bei entsprechender Offerte keine Steine in den Weg legen. Alexander Schlager ist mit der Situation im Verein unzufrieden. Takumu Kawamura war deutlich öfter verletzt als spielfähig.
Hinzu kommen zahlreiche Jungspunde wie Tim Trummer oder Enrique Aguilar. Abhängig davon, wie viel Spielzeit sie bekommen würden, ist auch eine Leihe denkbar. Leo Morgalla hat sich in Bochum gut gemacht und damit das Interesse anderer Klubs geweckt. Einen Markt in seiner deutschen Heimat hat auch Frans Krätzig, der in Salzburg selten überzeugen konnte und deshalb alles andere als unumstritten ist.
Eine neue Chance könnte sich nach dem Aus von Trainer Daniel Beichler für Clement Bischoff auftun. Allerdings auch nur dann, wenn Konkurrenten auf seiner Position abgegeben werden. Nach vier Jahren an der Salzach ist auch der Verbleib von Karim Konate ungewiss – der Ivorer liebäugelt mit einer neuen Herausforderung. Weitere Wackelkandidaten: Valentin Sulzbacher, Salko Hamzic, Hendry Blank, Oliver Lukic, Leih-Rückkehrer Gaoussou Diakite und Adam Daghim.
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